Feuerwehr Kelbra/Kyffhäuser

LF 20 KatS - Florian Kelbra 49

Das Löschgruppenfahrzeug 20 KatS (Katastrophenschutz)versieht seinen Dienst seit Oktober 2016 bei der Feuerwehr Kelbra. Das Fahrgestell wurde von MAN bereitgestellt und der feuerwehr-technische Aufbau erfolgte durch die Firma Rosenbauer. Das Fahrzeug stammt aus der Landesbeschaffung Sachsen-Anhalt (100.000 Euro Förderung des Kaufpreises durch das Land)und entspricht deshalb nicht zu 100 % der DIN für die LF 20 KatS. Vielmehr handelt es sich bei dem Fahrzeug um ein klassisches LF 20/16, welches durch ein Modul KatS ergänzt wurde. So verfügt das Fahrzeug über keinen Faltbehälter mit 5000 Liter Fassungsvermögen, aber über einen Sprungretter. Im allgemeinen gab es hierdurch die Möglichkeit, dass LF mehr auf die Begebenheiten des örtlichen Brandschutzes anzupassen. In erster Linie ist hier der Löschwassertank zu nennen, der nun über 2000 Liter Fassungsvermögen verfügt, anstatt der für ein klassisches LF 20 KatS vorgesehenen 1000 Liter.

 

Das Fahrzeug verfügt über eine fest verbaute Feuerlöschkreiselpumpe mit einer Förderleistung von 3500 Litern pro Minute bei 10 Bar Druck sowie über eine Tragkraftspritze Rosenbauer Fox III, welche ca. 1500 Liter pro Mintute bei 10 Bar fördern kann. Zur weiteren Beladung gehören eine Tauchpumpe TP 4 sowie ein Nasssauger, der anstelle des Sprungretters bei Bedarf verlastet werden kann. Zur einfachen technischen Hilfeleistung werden diverse Handwerkzeuge, Brechwerkzeuge, eine Ketten- sowie eine Säbelsäge mitgeführt. Für die Menschenrettung stehen eine 4-teilige Steckleiter, eine Klappleiter und die 3-teilige Schiebeleiter zur Verfügung. Bei Einsätzen in absturz-gefährdeten Bereichen können 2 Kameraden mit jeweils einem Satz Absturzsicherung ausgerüstet werden. Zum Transport von Verletzten können sowohl eine Krankentrage, eine Schleifkorbtrage, ein Rettungsbrett oder ein Tragetuch verwendet werden. Hauptaufgabe des Fahrzeuges bleibt aber die Brandbekämpfung sowie die Förderung von Löschwasser über größere Strecken. Hierzu stehen wie beim Vorgänger-Fahrzeug 600 Meter B-Schlauch zur Verfügung, von denen 300 Meter im Heck in speziellen Buchten gelagert sind, sodass diese während der Fahrt verlegt werden können. Für die Brandbekämpfung wird ein mobiler Wasserwerfer mitgeführt. Des Weiteren gehören für den Innenangriff Wärmebildkameras, Gasmessgerät und moderne Pressluftatmer zur Beladung. Die vier Atemschutzgeräte sind alle im Mannschaftsraum verlastet und können während der Fahrt angelegt werden. Für den Rettungstrupp steht noch eine spezielle Rettungstasche inkl. einer Fluchthaube zur Verfügung.

 

 

Tonfolge der Sondersignalanlage

 

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