Feuerwehr Kelbra/Kyffhäuser

Hinweis:
Nach § 2 BrSchG LSA ist Aufgabe der Gemeinde und damit auch der gemeindlichen Einrichtung "Feuerwehr" u. a. die Öffentlichkeitsarbeit. Die hiesige Berichterstattung über Einsätze ist Teil dieser Aufgabe. Die hier veröffentlichen Berichte und Bilder sollen zu einer objektiven und wahrheitsgemäßen Berichterstattung über die Tätigkeit der Freiwilligen Feuerwehr Kelbra sowie über die diesbezüglichen Geschehnisse im Gemeindegebiet beitragen. Wir sehen dies als erforderlich und auch als im Interesse der Betroffenen liegend an, da hierdurch auch und insbesondere Spekulationen und Gerüchten die Grundlage entzogen wird. Die Angaben und Bilder werden von uns vor Veröffentlichung sorgfältig geprüft, wobei wir uns am Pressekodex orientieren und den Datenschutz achten. Jegliche Art von Sensationsjournalismus liegt uns fern und wird von uns abgelehnt. Auf die Bestimmungen im Haftungsausschluss insbesondere zum vorbehaltenen Urheberrecht an Text und Bildern wird ausdrücklich hingewiesen.

Einsätze im Jahr 2017

13.11.2017: Um ca. 15.30 Uhr wurde die Feuerwehr Kelbra per Telefon in die Rothenburgstraße alarmiert. Hier war es nach einem Rohrbruch zu einem Wassereinbruch in einen Keller gekommen, sodass das Wasser ca 50 Zentimeter hoch stand und schon zahlreiche Gegenstände aufgeschwommen waren. Der Keller wurde mit 2 Tauchpumpen leer gepumpt und die Wasserzufuhr im Gebäude abgestellt, damit kein Wasser mehr nachläuft. Mit einsetzender Dunkelheit wurde die Einsatzstelle ausgeleuchtet. Im Einsatz für knapp 2 Stunden waren 8 Kameraden mit 2 Fahrzeugen.

 

 

22.10.2017: Um 15.46 Uhr wurde die Feuerwehr Kelbra mit dem Stichwort technische Hilfeleistung "Telefonmast umgefahren" in die Frankenhäuser Str. alarmiert. Hier war ein PKw nach einer Kurve nach rechts von der Fahrbahn abgekommen hatte einen Telefonmasten getroffen und landete anschließend auf dem Acker. Der Mast brach hierbei ab und blieb in der Telefonleitung hängen. Um die Gefahr zu beseitigen wurde der frei hängende Telefonmast mit 2 untergestellten Steckleiterteilen entlastet. Mit 2 weiteren wurde eine Bockleiter gebaut und der Mast durch einen Kameraden ausgehangen, sodass dieser anschließend am Boden abgelegt werden konnte. Im Einsatz waren 19 Kameradinnen und Kameraden mit 3 Fahrzeugen. Die ebenfalls alarmierte Feuerwehr Thürungen konnte den Einsatz abbrechen.

 

 

20.10.2017: Um 10.51 Uhr wurde die Feuerwehr Kelbra mit dem Stichwort Verkehrsunfall mit auslaufenden Betriebsstoffen sowie Laterne droht umzustürzen in die Lange Str. am Ortsausgang Richtung Stausee alarmiert. Hier hatte eine PKW-Fahrerin aus bisher unbekannter Ursache die Kontrolle über ihr Fahrzeug verloren, war nach rechts von der Straße abgekommen und gegen eine Straßenlaterne geprallt. Die Fahrerin wurde hierbei verletzt und vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Am PKW entstanden hierdurch starke Schäden, Betriebsstoffe liefen aus und die Laterne wurde abgeknickt. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle, klemmte die Batterie am Fahrzeug ab, band die auslaufenden Betriebsstoffe und sägte den Laternenmast mit der Pendelhubsäge ab, damit dieser aus dem öffentlichen Verkehrsraum entfernt werden konnte. Im Einsatz waren 12 Kameraden der Feuerwehren Kelbra und Thürungen mit 4 Fahrzeugen.

 

 

09.10.2017: Um 18.47 Uhr ABMA Fachklinik "Barbarossa": Fehlalarm durch unbeaufsichtigten Toaster im Speisesaal und dadurch verbrannten Toast, Anlage wurde zurückgesetzt und das Objekt wieder freigegeben. Im Einsatz 19 Kameraden mit 3 Fahrzeugen.

 

07.10.2017: Um 10.06 Uhr wurde die Feuerwehr Kelbra mit dem Stichwort auslaufende Flüssigkeiten nach LKW-Brand wieder in die Ladestraße alarmiert. Nachdem der LKW durch den Abschleppdienst bewegt wurden war wurde deutlich, dass die Fahrbahn stark beschädigt und durch auslaufende Betriebstoffe massiv verdreckt war. Die Alarmierung erfolgte auf Anweisung des Ordnungsamtes. Mit Unterstützung kommunaler Technik des Bauhofes der Stadt wurde die Straße so gut wie möglich beräumt und gereinigt. Es wurden insgesamt 20 Sack Ölbindemittel verbraucht. Im Einsatz waren noch einmal 15 Kameradinnen und Kameraden mit 2 Fahrzeugen. Einsatzende war ca. 12.30 Uhr, sodass einige Kameraden nach 8 Stunden Dauereinsatz endlich ihr wohlverdientes Wochenende beginnen konnten.

 

 

07.10.2017: Um 04.31 Uhr wurde die Feuerwehr Kelbra mit dem Stichwort LKW-Brand in die Ladestraße alarmiert. Gemäß AAO wurden die Feuerwehren Thürungen und Berga mit alarmiert. Bei Eintreffen der Feuerwehr Kelbra stand der LKW bereits in Vollbrand und Teile des Bahnhofgebäudes begannen auch gerade zu brennen. Daraufhin wurde umgehend durch den Einsatzleiter die Feuerwehr Roßla mit der Drehleiter nachalarmiert. Durch die Feuerwehr Berga wurden auf Anfahrt noch die Feuerwehren Bösenrode und Rosperwenda nachgefordert. Als erste Maßnahme sind nach dem Aufbau einer stabilen Wasserversorgung 2 B-Rohre an der Front und am Heck des LKW vorgenommen wurden um eine Riegelstellung zum Bahnhofsgebäude zu erzielen. Dies brachte auch relativ schnell einen Erfolg und die Schäden am Gebäude konnten so minimiert und dieses vor einem Totalverlust gerettet werden. Die Feuerwehr Berga fuhr die Einsatzstelle aus dem hinteren Bereich der Ladestraße an und unterstützte die Löscharbeiten mit einem weiteren C-Rohr. Durch die Feuerwehr Roßla wurde der Dachbereich des Bahnhofgebäudes aus der Drehleiter hinaus mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Hier konnte aber Entwarnung gegeben werden. Die Feuerwehren Bösenrode, Rosperwenda und Thürungen stellten die Reserve an Atemschutzgeräteträgern. Nachdem das Feuer zum größten Teil gelöscht war und nur noch Restlöscharbeiten durchzuführen waren wurde der Kräfte- und Mitteleinsatz heruntergefahren und nur die Feuerwehren Kelbra und Thürungen verblieben noch am Einsatzort. Im Anschluß wurde noch die Brandursachenermittlung der Polizei unterstützt. Die Einsatzstelle wurde anschließend an den Eigentümer des LKW und den Abschleppdienst übergeben. Die Feuerwehr Kelbra konnte nach dem Tausch aller Gerätschaften um ca. 08.30 Uhr die Einsatzbereitschaft wiederherstelllen. Insgesamt waren ungefähr 60 Kräfte mit 12 Fahrzeugen im Einsatz. Die Feurwehr Kelbra setzte 19 Kameradinnen und Kameraden mit 3 Fahrzeugen ein. Ein Dank gilt allen Feuerwehren und der Polizei für die gute Zusammenarbeit.

 

 

 

 

19.08.2017: Um 18.06 Uhr wurde die Feuerwehr Kelbra mit dem Stichwort Verkehrsunfall mit auslaufenden Flüssigkeiten auf die Bundesstraße 85 in Richtung Kyffhäuser alarmiert. Der Einsatzort befand sich innerhalb der 36 Kurven ca. einen Kilometer nach dem Ortsausgang von Kelbra. Hier war ein Motorrad in einer Linkskurve geradeaus gefahren und gegen die Leitplanke geprallt. Der Fahrer wurde hierbei von seiner Maschine geschleudert und landete im Straßengraben. Er wurde schwer verletzt und vom bodengebundenen Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Durch die Feuerwehr wurde die Einsatzstelle gegen den fließenden Verkehr gesichert, eine 2-fache Löschbereitschaft hergestellt und die auslaufenden Betriebsstoffe aus dem Motorrad gebunden. Außerdem wurde der Rettungsdienst beim Transport des Patienten zum RTW unterstützt. Die Feuerwehr Kelbra war für ca. eine Stunde mit 19 Einsatzkräften und 3 Fahrzeugen im Einsatz und wurde hierbei von 8 Kameraden der Feuerwehr Thürungen unterstützt.

 

 

14.08.2017: Um 05.33 Uhr wurde die Feuerwehr Kelbra mit dem Stichwort "Verkehrsunfall mit LKW - Fahrer vermutlich eingeklemmt" auf die Autobahn A38 alarmiert. Der Einsatzort befand sich zwischen den Anschlußstellen Berga und Roßla in Fahrtrichtung Leipzig. Hier war ein LKW nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und vor einer Brücke seitlich einen Abhang herunter gefahren, wo er auf der Beifahrerseite liegend zum Stehen kam. Beim Eintreffen der Feuerwehr war der Fahrer nicht mehr eingeklemmt und es galt nur ein paar austretende Betriebsstoffe aufzufangen. Diese Aufgabe wurde durch die Feuerwehr Berga übernommen, die ebenso wie die Feuerwehren Rosperwenda und Bösenrode am Einsatzort verblieb. Die Feuerwehren Roßla, Bennungen und Kelbra konnten dagegen die Einsatzstelle wieder verlassen und fuhren zurück ins Gerätehaus. Die Feuerwehr Kelbra war für ca. 45 Minuten mit 13 Einsatzkräften und 2 Fahrzeugen im Einsatz.

 

 

05.08.2017: Um 14.04 Uhr wurde die Feuerwehr Kelbra telefonisch mit dem Stichwort einfache technische Hilfeleistung - Wasser in Keller in die Nordhäuser Str. alarmiert. Hier stand nach einem Rohrbruch in 5 Kellerräumen ca. 5 bis 10 Zentimeter hoch das Wasser. Der betroffene Bereich wurde stromlos geschaltet und das Wasser mit 2 Nass-Saugern und anfangs einer Tauchpumpe aus dem Keller gepumpt. Die Maßnahmen dauerten ca. 80 Minuten und wurde durch die Frühschicht der Brandsicherheitswache am Stausee übernommen, die nach ihrer Ablösung gerade im Gerätehaus war. Die Feuerwehr Kelbra war mit 6 Kameradinnen und Kameraden und 1 Fahrzeug im Einsatz.

 

03.08.2017: Von Donnerstag 16.00 Uhr bis Sonntag den 06.08.2017 16.00 Uhr Absicherung der Veranstaltung Love Sea Festival 2017 (mit mehreren tausend Gästen) durch permanente Brandsicherheitswache im Schichtbetrieb von mindestens 3 Einsatzkräften mit dem MTW und diversen Kleinlöschgeräten wie einem HiPress Vario Löschgerät. Im Laufe der 4 Tage wurde mehrmals der ebenfalls anwesende ASB Sanitätsdienst unterstützt. In der Nacht zum Sonntag musste ein größeres illegales Feuer aus Campingmöbeln und einem Rollstuhl abgelöscht werden, da die aufgeforderten Festivalbesucher mit ihren Mitteln auf Grund der Größe des Feuers hierzu nicht mehr in der Lage waren. Insgesamt verlief das Wochenende allerdings ruhig und ohne schwerwiegende Vorkommnisse. Von der Feuerwehr Kelbra beteiligten sich insgesamt 23 Kameradinnen und Kameraden in mindestens einer Schicht. Einen herzlichen Dank an die Feuerwehren Berga und Thürungen, die uns ebnfalls über das Wochenende mit einigen Kameradinnen und Kameraden unterstützten.

 

 

 

 

30.07.2017: Um 00.52 Uhr ABMA Fachklinik "Barbarossa": Fehlalarm durch defekten Melder im Erdgeschoss, Anlage wurde zurückgesetzt und das Objekt wieder freigegeben. Im Einsatz 17 Kameraden mit 2 Fahrzeugen.

 

29.07.2017: Von 18.00 Uhr bis 00.30 Uhr Absicherung der Veranstaltung See in Flammen mit Brandsicherheitswache wegen mehrerer Höhenfeuerwerke.

 

24.07.2017: Um 18.49 Uhr wurde die Feuerwehr Kelbra mit dem Stichwort PKW-Brand auf den Campingplatz am Stausee alarmiert. Vor Ort zeigte sich, dass es sich um einen Verkehrsunfall handelte. Ein Fahrzeug war von der Straße abgekommen hatte den Graben durchfahren, den Zaun zum Campingplatz durchbrochen, war gegen einen Baum geprallt und anschließend unterhalb der Straße auf dem Gelände des Campingplatzes zum stehen gekommen. Beim Eintreffen der Feuerwehr brannte das Fahrzeug nicht. Es wurde eine 2-fache Löschbereitschaft hergestellt und die Batterie abgeklemmt. Die Betreuung der Fahrzeuginsassen übernahm die Besatzung des Christoph 37, die zeitgleich mit uns an der Einsatzstelle eintraf. Nachdem die Verletzten versorgt und abtransportiert waren sowie die Polizei ihre Arbeiten abgeschlossen hatte wurde die Einsatzstelle noch beräumt und der Abschleppdienst beim Verladen des Fahrzeugs unterstützt. Die Feuerwehr Kelbra war für knapp 2 Stunden mit 15 Kameradinnen und Kameraden und 3 Fahrzeugen im Einsatz und wurde durch 9 weitere Kameraden der Feuerwehr Thürungen unterstützt.

 

 

07.07.2017: Um 17.07 Uhr wurde die Feuerwehr Kelbra mit dem Stichwort einfache technische Hilfeleistung - Blaualgen auf Gewässer nach Tilleda an den Melmesee alarmiert. Durch die anhaltende heiße und niederschlagsarme Witterung in den letzten Wochen haben sich im See viele Algen gebildet. Durch die ortsansässigen Angler wurde daher darum gebeten den See durch ein Umwälzen des Wassers mit Sauerstoff zu versorgen um ein Fischsterben zu verhindern. Vor Ort zeigte sich schon eine starke bläulich schimmernde Schaumbildung auf dem Wasser. Die Feuerwehr Tilleda pumpte bereits Wasser und leitete es wieder in den See. Auf Grund der Größe des Sees und des bereits weit fortgeschrittenen Umkippen des Wassers erschienen diese Maßnahmen aber zwecklos. Nach Absprache mit der Einsatzleitung und des Verbandsgemeindewehrleiters wurde dann entschieden, dass ein erfolgreicher Einsatz eine nicht verhältnismäßige Anzahl von Kräften und Pumpen erfordern würde, sodass die Feuerwehr Kelbra wieder zurück ins Gerätehaus rücken sollte. Die Feuerwehr Kelbra war mit 17 Kameradinnen und Kameraden und 3 Fahrzeugen für ca. 1 Stunde im Einsatz.

 

06.07.2017: Um 12.50 Uhr wurde die Feuerwehr Kelbra mit dem Stichwort Personensuche mit Rettungsboot nach Hohlstedt alarmiert. Gemeinsam mit uns waren die Feuerwehren Hohlstedt, Wallhausen, Berga, Bösenrode, Bennungen, Brücken sowie im späteren Einsatzverlauf noch der Einsatzleitwagen des Landkreises aus Klostermansfeld im Einsatz. Aus einem nahe gelegenem Pflegeheim war ein auf Medikamente angewiesener Patient seit dem Vorabend vermisst. Nachdem die Polizei landseitig am Vormittag schon gesucht hatte und nichts finden konnte forderte sie dann die Feuerwehren mit ihren Booten nach um die Helme zwischen Bennungen und Brücken abzusuchen. Es wurden insgesamt 4 Boote eingesetzt, von denen immer 2 parallel einen bestimmten Flußabschnitt kontrollierten. Während die Feuerwehren Wallhausen und Berga von Hohlstedt bis Brücken suchten fuhren die Feuerwehren Bennungen und Kelbra von Bennungen bis nach Hohlstedt. Die Boote wurden an den Uferbereichen von weiteren Feuerwehrkameraden begleitet, die die Bereiche landseitig absuchten. Nach mehreren Stunden konnte durch den mittlerweile wieder hinzugekommenen Polizeihubschrauber nördlich des Suchgebiets in der Nähe der Autobahn eine Person lokalisiert werden. Kräfte der eingesetzten Feuerwehren begaben sich unverzüglich dorthin und konnten die vermisste Person aus unwegsamen Gelände retten und dem Rettungsdienst übergeben. Sie wurde anschließend von einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht. Ein Dank gilt allen eingetzten Kräften für die gute Zusammenarbeit. Die Feuerwehr Kelbra war mit 13 Kameradinnen und Kameraden sowie 3 Fahrzeugen für ca. 4 Stunden im Einsatz.

 

 

 

21.06.2017: Um 21.37 Uhr wurde die Feuerwehr Kelbra mit dem Stichwort Person in Notlage - Türnotöffnung in die Bungalowsiedlung auf dem Hüfler alarmiert. Hier war eine Person in ihrem Bungalow gestürzt und hat sich dabei derart verletzt, dass es ihr nicht mehr möglich war dem Rettungsdienst die Tür zu öffnen. Da keine Möglichkeit bestand über ein Fenster in das Objekt zu kommen wurde der Schließzylinder mit entsprechendem Werkzeug gezogen, sodass die Tür geöffnet werden konnte. Die Person wurde im Anschluß durch den Rettungsdienst versorgt und ins Krankenhaus gebracht. Der Bungalow wurde durch die Feuerwehr wieder verschlossen und an die ebenfalls alarmierte Polizei übergeben. Die Feuerwehr Kelbra war mit 17 Kameradinnen und Kameraden und 3 Fahrzeugen für ca. 1 Stunde im Einsatz.

 

03.06.2017: Um 04.55 Uhr wurde die Feuerwehr Kelbra mit dem Stichwort Person in Notlage zu einem Hotel oberhalb des Kelbraer Stausees alarmiert. Hier sollte sich eine weibliche Person auf dem Dach des Hotels befinden, welche abzustürzen drohte. Beim Eintreffen der Feuerwehr Kelbra war die Person aber glücklicherweise bereits selbstständig vom Dach gekommen. Die augenscheinlich verwirrte Person wurde noch bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes durch die Feuerwehr betreut. Durch Kameraden der Feuerwehr Kelbra wurden im Anschluss persönliche Gegenstände der Person vom Dach geborgen und dieser übergeben. Sie wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus transportiert. Die ebenfalls alarmierte Drehleiter der Feuerwehr Roßla konnte den Einsatz auf Anfahrt abbrechen. Die Feuerwehr Kelbra war mit insgesamt 20 Kameradinnen und Kameraden und 3 Fahrzeugen im Einsatz.

 

 

31.05.2017: Um 09.28 Uhr wurde die Feuerwehr Kelbra zu einer Tragehilfe für den Rettungsdienst in die Ernst-Thälmann-Str. nach Tilleda alarmiert. Dort unterstützten wir die Besatzung eines Rettungswagens beim Transport einer Patientin zum RTW. Über eine enge Wendeltreppe war ein Transport per Trage nicht möglich, sodass die Patientin mit einem Tragetuch zum RTW gebracht wurde. Im Einsatz waren 9 Kameraden mit dem MTW.

20.05.2017: Um 14.54 Uhr wurde die Feuerwehr Kelbra gemeinsam mit der Feuerwehr Thürungen mit dem Stichwort Brand eines Verteilerkastens in die Kelbraer Lange Str. alarmiert. Vor Ort zeigte sich allerdings, dass es sich um einen Wohnungsbrand handelte, dem ein Brand des Stromkastens in der Wohnung zu Grunde lag. Der Angriffstrupp rüstete sich daraufhin umgehend mit Atemschutz aus und ging mit einem Feuerlöscher zur Brandbekämpfung in die Dachgeschosswohnung vor. Hiermit konnte das Feuer auch weitestgehend eingedämmt werden. Allerdings zeigte eine Kontrolle, dass sich das Feuer weit hinter den Trockenbauwänden ausgebreitet hatte, sodass diese großflächig geöffnet werden mussten, um anschließend ein Ablöschen der Brandnester vorzunehmen. Da sich schnell abzeichnete, dass hier aufwendige Arbeiten unter Atemschutz notwendig werden ließ der Einsatzleiter die Feuerwehr Roßla mit zusätzlichen Atemschutzgeräteträgern nachalarmieren, von denen auch ein weiterer Trupp zum Einsatz kam. Nachdem abschließend mit der Wärmebildkamera keine Gefährdung mehr festgestellt werden konnte, wurde die Einsatzstelle an den Wohnungsinhaber übergeben. Für die Feuerwehr Kelbra, die mit 15 Kameraden und 2 Fahrzeugen im Einsatz war, endete der Einsatz nach ca. 2 Stunden. Ein Dank geht nochmal an die Feuerwehren Thürungen und Roßla für die Unterstützung.

 

 

19.05.2017: Um 19.24 Uhr wurde die Feuerwehr Kelbra mit dem Stichwort Baum auf Straße auf die Bundesstraße 85 in Richtung Thürungen alarmiert. Circa 100 Meter hinter der Bushaltestelle waren mehrere Äste mit reichlich Blattwerk auf die Fahrbahn gefallen. Diese wurden zügig von der Straße geräumt, sodass diese nach wenigen Minuten wieder freigegeben werden konnte. Im Einsatz waren 12 Kameraden (SB) mit 2 Fahrzeugen sowie 9 weitere Kameraden (SB) als Reserve im Gerätehaus. Die ebenfalls alarmierte Feuerwehr Thürungen brauchte nicht mehr tätig zu werden und konnte direkt den Standort wieder anfahren.

 

15.05.2017: Um 15.10 Uhr wurde die Feuerwehr Kelbra per Telefon über die Leitstelle zu einer Tragehilfe für den Rettungsdienst in die Triftstraße alarmiert. Dort unterstützten wir die Besatzung eines Rettungswagens beim Transport einer Patientin. Im Einsatz waren 6 Kameraden mit dem MTW.

09.05.2017: Um 22.15 Uhr wurde die Feuerwehr Kelbra mit dem Stichwort Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf die Landstraße 220 in Richtung Sittendorf alarmiert. Die Einsatzstelle befand sich ca. 250 Meter nach dem Ortsausgang von Kelbra. Ein aus Richtung Tilleda kommendes Fahrzeug war nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und frontal mit einem Baum kollidiert. Der PKW wurde hierbei unter dem Baum begraben. Beim Eintreffen der Feuerwehr konnte eine verletzte Person festgestellt werden, die sich außerhalb des Fahrzeuges befand und von Ersthelfern betreut wurde. Die Feuerwehr Kelbra übernahm dann bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes die Versorgung des Verletzten. Da dieser äußerte den PKW nicht gefahren zu haben musste anfangs von einem zweiten Beteiligten ausgegangen werden. Auf Grund dessen wurde unverzüglich der Baum, mittels Kettensäge, entfernt und die Bereiche im bzw. unter dem Fahrzeug kontrolliert. Hierbei konnten keine Hinweise auf einen weiteren Verletzten gefunden werden. Um sicher zu gehen wurden die angrenzenden Felder mit den Wärmebildkameras der Feuerwehren Kelbra und Berga in Reihe durchschritten und abgesucht, aber auch hier konnte nichts festgestellt werden. Im weiteren Einsatzverlauf konnte dann durch die Polizei ermittelt werden, dass die Person definitiv allein unterwegs war. Nachdem der Abschleppdienst das Fahrzeug geborgen hatte wurde durch die Feuerwehr noch die Fahrbahn gereinigt und die Einsatzstelle an die Polizei übergeben. Diese hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Die Feuerwehr Kelbra war mit 16 Kameraden sowie 3 Fahrzeugen gemeinsam mit den Feuerwehren Thürungen und Berga für ca. 2 Stunden im Einsatz.

 

 

 

30.04.2017: Um 02.50 Uhr wurde die Feuerwehr Kelbra mit dem Stichwort PKW-Brand in die Thomas-Müntzer-Str. in Kelbra alarmiert. Als glücklicher Umstand ist zu nennen, dass direkt im Nachbarhaus 2 Kameraden der Feuerwehr Kelbra wohnen. Diese nahmen nach der Alarmierung über Sirene noch vor der Fahrt zum Gerätehaus eine Brandbekämpfung mittels eines Feuerlöschers vor. Der Brand wurde hierdurch größtenteils gelöscht und breitete sich nicht weiter aus. Ein Vollbrand des Kleinbusses und eine Beschädigung des angrenzenden Hauses konnte so verhindert werden. Als die Feuerwehr Kelbra dann mit ihren Fahrzeugen eintraf nahm ein Trupp unter schwerem Atemschutz die Restablöschung vor und kontrollierte das Fahrzeug mit der Wärmebildkamera auf eventuelle Glutnester. Nach Beendigung der Löscharbeiten wurden Gehweg und Straße noch grob gereinigt. Leider muss festgehalten werden, dass das Fahrzeug im Bereich beider Reifen auf der Beifahrerseite brannte und somit alles für eine Brandstiftung spricht. Die Einsatzstelle wurde der Polizei übergeben, die die weiteren Ermittlungen übernommen hat. Die Feuerwehr Kelbra war mit 18 Kameradinnen und Kameraden sowie 3 Fahrzeugen für ca. anderthalb Stunden im Einsatz. Die ebenfalls alarmierten Feuerwehren Thürungen und Berga brauchten nicht mehr tätig werden.

 

 

 

24.04.2017: Um 08.28 Uhr wurde die Feuerwehr Kelbra mit dem Stichwort Verkehrsunfall mit auslaufenden Betriebsstoffen in die Tilledaer Straße alarmiert. An der exakt gleichen Stelle wie vor einer Woche waren abermals 2 PKW's frontal miteinander kollidiert und im Frontbereich beschädigt. Aus beiden Fahrzeugen traten Betriebsstoffe aus und liefen teilweise bereits in den Straßengraben. Die Flüssigkeiten wurden mit Bindemittel aufgenommen und die Straße gereinigt. Die Feuerwehren Kelbra und Thürungen waren mit 13 Einsatzkräften und 3 Fahrzeugen im Einsatz, die Einsatzbereitschaft konnte nach ca. einer Stunde wiederhergestellt werden.

 

15.04.2017: Um 10.34 Uhr wurde die Feuerwehr Kelbra mit dem Stichwort Verkehrsunfall mit auslaufenden Betriebsstoffen in die Tilledaer Straße alarmiert. Am Abzweig nach Roßla waren 2 PKW frontal miteinander kollidiert, wobei 2 Personen verletzt wurden und durch den Rettungsdienst in Krankenhäuser verbracht werden mussten. Beide Fahrzeuge wurden stark beschädigt, waren nicht mehr fahrbereit und wurden durch den Abschleppdienst abtransportiert. Die auslaufenden Betriebsstoffe wurden mittels Bindemittel aufgenommen und die Fahrbahn so wieder abgestumpft. Während der Arbeiten musste der Kreuzungsbereich voll gesperrt werden. Die Einsatzstelle wurde anschließend der Polizei übergeben, die die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen hat. Die Feuerwehren Kelbra und Thürungen waren mit 18 Kameraden und 4 Fahrzeugen für ca. eine Stunde im Einsatz.

 

 

10.04.2017: Um kurz nach 18.00 Uhr wurde die Feuerwehr Kelbra durch eine Bürgerin informiert, dass in der Nordhäuser Str. unter der Brücke Kinder gekokelt haben und dort Unrat brennen würde. Da sich bereits Einsatzkräfte für den späteren Dienst im Gerätehaus befanden wurde die Leitstelle über den Vorfall informiert, auf eine Alarmierung wurde aber verzichtet. Die Einsatzkräfte begaben sich daraufhin zum Ablöschen in die Nordhäuser Straße. Hier war der Unrathaufen mittlerweile durch Unbekannte im Mühlgraben versenkt wurden, sodass die Feuerwehr nicht mehr eingreifen musste. Die Einsatzstelle wurde anschließend der durch die Leitstelle informierten Polizei übergeben. Die Feuerwehr Kelbra war mit 6 Einsatzkräften und 1 Fahrzeug im Einsatz.

 

30.03.2017: Um 17.24 Uhr wurde die Feuerwehr Kelbra mit dem Stichwort Ölspur alarmiert. Laut Auskunft der Leitstelle sollte sich die Ölspur von der Nordhäuser Str. durch den gesamten Ort bis auf den Parkplatz des Strandbades am Stausee erstrecken. Das LF 8/6 rückte als erstes Fahrzeug aus und fuhr die Nordhäuser Str. an. Hier konnte allerdings nur eine geringe Kraftstoffspur festgestellt werden, die zum großen Teil bereits abgetrocknet war und ein Aufbringen von Ölbinder somit nicht mehr notwendig. Im Bereich der Sparkasse befanden sich 2 kleine Kraftstoffflecken, die durch die ebenfalls alarmierte Feuerwehr Thürungen abgestumpft wurden. Die Fahrzeuge der Feuerwehr Kelbra begaben sich zum Abzweig nach Steinthaleben, wo ca. 450 Meter Ölspur bis zum Parkplatz des Strandbades mittels Ölbinder gebunden werden mussten. Hier stand auch das verursachende Fahrzeug, ein Pritschenwagen, bei dem ein Halteband des Kraftstofftanks gerissen war, sodass dieser auf der Straße schleifte und irgendwann Leck schlug. In diesem Bereich wurden auch bereits Maßnahmen mit Ölbindemittel durch den Verursacher eingeleitet. Nachdem die Gefährdungspunkte auf der Land- bzw. Kreisstraße beseitigt waren übergaben wir die Einsatzstelle der Polizei. Die Feuerwehr Kelbra war mit 17 Kameraden und 3 Fahrzeugen für ca. 50 Minuten im Einsatz. Ebenfalls im Einsatz war die Feuerwehr Thürungen.

 

 

23.03.2017: Um 11.17 Uhr wurde die Feuerwehr Kelbra mit dem Stichwort Ölspur in die Ortslage Tilleda zur Unterstützung der dortigen Wehr alarmiert. Hier sollte sich eine ca. 30 Meter lange Ölspur befinden. Kurz nach dem Ausrücken kam die Information der Kameraden aus Tilleda, dass die Kräfte und Mittel vor Ort ausreichen. Daraufhin brach die Feuerwehr Kelbra den Einsatz ab und kehrte ins Gerätehaus zurück.

24.02.2017: Um 05.02 Uhr wurde die Feuerwehr Kelbra mit dem Stichwort Sturmschaden in die Kelbraer Marktstraße alarmiert. Vor dem dortigen Restaurant war ein ca. 6 Meter langer und 1 Meter hoher Baumkübel durch den starken Wind auf die Straße geweht wurden. Bei Eintreffen der Feuerwehr hatte die Polizei das Objekt bereits von der Straße gezogen. Die Feuerwehr Kelbra buxierte es dann noch bis zurück an den Gehweg, sodass auch keine Gefahr mehr bestand, dass der Kübel wieder auf der Straße landet. Die ebenfalls alarmierte Feuerwehr Thürungen brauchte nicht mehr eingreifen. Die Feuerwehren Kelbra und Thürungen waren mit 15 Einsatzkräften und 3 Fahrzeugen im Einsatz, die Einsatzbereitschaft konnte nach ca. einer halben Stunde wiederhergestellt werden.

 

21.02.2017: Um 18.02 Uhr wurde die Feuerwehr Kelbra mit dem Stichwort "Brennt Dixi-Klo" in die Kelbraer Jochstraße alarmiert. Vor Ort brannte die zu den Bauernmärkten genutzte Toilette an der Rückseite. Das Feuer wurde mit dem Schnellangriff des LF 20 KatS schnell abgelöscht. Die Einsatzstelle wurde anschließend an die Polizei übergeben, die die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen hat. Die Feuerwehr Kelbra war mit 13 Kameraden und 2 Fahrzeugen für ca. 50 Minuten im Einsatz.

 

 

19.02.2017: Um 05.47 Uhr wurde die Feuerwehr Kelbra mit dem Stichwort Containerbrand in die Kelbraer Lange Straße alarmiert. Vor Ort brannte ein großer rollbarer Papiercontainer an der Giebelseite eines Wohnblocks. Bei Eintreffen der Feuerwehr war der Container bereits vollständig zerstört. Das Feuer konnte mit dem Schnellangriff des LF 20 schnell gelöscht werden. Leider wurde auch die isolierte Fassade des Gebäudes auf einer nicht unerheblichen Fläche beschädigt, sodass mit einem hohen Sachschaden zu rechnen ist. Die Ermittlungen zur Brandursache wurden durch die Polizei übernommen. Die Feuerwehr Kelbra war mit 15 Kameraden und 3 Fahrzeugen für ca. 70 Minuten im Einsatz. Die ebenfalls alarmierten Feuerwehren Thürungen und Berga konnten den Einsatz bereits auf Anfahrt wieder beenden, da die Kräfte und Mittel der Feuerwehr Kelbra ausreichend waren.

 

 

17.02.2017: Um 10.01 Uhr ABMA Fachklinik "Barbarossa": Fehlalarm durch defekten Melder im 1. Obergeschoss. Im Einsatz 10 Kameraden mit 2 Fahrzeugen.

 

15.02.2017: Um 05.01 Uhr wurde die Feuerwehr Kelbra mit dem Stichwort Schuppenbrand in die Triftstraße in Kelbra alarmiert. Am Einsatzort zeigte sich ein ausgedehnter Schuppenbrand, wobei das Feuer bereits auf eine angrenzende Garage und einen Holzlagerplatz übergreifen zu drohte. Vom LF 20 KatS wurde sofort ein Löschangriff durch einen Trupp unter schweren Atemschutz eingeleitet um die angrenzenden Gebäude zu schützen. Nachdem die Wasserversorgung aus dem Hydrantennetz sichergestellt war, leider gab es wieder Probleme, da ein Hydrant stark verschmutzt war und nicht verwendet werden konnte, wurden 2 weitere C-Rohre im Außenangriff mit Netzwasser eingesetzt um das Feuer zu löschen. Eine weitere Brandausbreitung konnte so verhindert werden. Die angrenzenden Bereiche wurden während des Einsatzes mit der Wärmebildkamera kontrolliert und versteckte Glutnester konnten ausgeschlossen werden. Eine besondere Gefahr für die Einsatzkräfte bestand durch die Lagerung mehrerer Gasflaschen unmittelbar am betroffenen Schuppen, von denen eine über das Überdruckventil auch abgebrannt ist. Die restlichen Flaschen mussten über den gesamten Einsatz gekühlt werden. Im Einsatz befanden sich insgesamt 19 Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren Kelbra, Thürungen und Berga mit insgesamt 5 Fahrzeugen.

 

 

 

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