Feuerwehr Kelbra/Kyffhäuser

Hinweis:
Nach § 2 BrSchG LSA ist Aufgabe der Gemeinde und damit auch der gemeindlichen Einrichtung "Feuerwehr" u. a. die Öffentlichkeitsarbeit. Die hiesige Berichterstattung über Einsätze ist Teil dieser Aufgabe. Die hier veröffentlichen Berichte und Bilder sollen zu einer objektiven und wahrheitsgemäßen Berichterstattung über die Tätigkeit der Freiwilligen Feuerwehr Kelbra sowie über die diesbezüglichen Geschehnisse im Gemeindegebiet beitragen. Wir sehen dies als erforderlich und auch als im Interesse der Betroffenen liegend an, da hierdurch auch und insbesondere Spekulationen und Gerüchten die Grundlage entzogen wird. Die Angaben und Bilder werden von uns vor Veröffentlichung sorgfältig geprüft, wobei wir uns am Pressekodex orientieren und den Datenschutz achten. Jegliche Art von Sensationsjournalismus liegt uns fern und wird von uns abgelehnt. Auf die Bestimmungen im Haftungsausschluss insbesondere zum vorbehaltenen Urheberrecht an Text und Bildern wird ausdrücklich hingewiesen.

Einsätze im Jahr 2020

08.08.2020: Um 14.57 Uhr wurde die Feuerwehr Kelbra mit dem Stichwort "Tierrettung" in die Jochstraße alarmiert. Durch eine Mitarbeiterin des Bürger- und Gästeservice wurde aus einer Abdeckung der alten Brauereikeller das laute Schreien einer Katze wahrgenommen. Wir verschafften uns mit Hilfe eines Bolzenschneiders Zugang zu diesem Keller und konnten dort einen wenige Wochen alten kleinen Kater finden, der scheinbar über ein Kellerfenster mehrere Meter in den Keller hineingefallen war. Ein Trupp konnte die Katze einfangen und sie wurde in einer schnell organisierten Transportbox gesichert, sowie mit etwas Trockenfutter und Wasser versorgt. Mit Hilfe des Bereitschaftsdienstes der Verbandsgemeinde wurde dann auch der weitere Verbleib des Katers organisiert. Im Einsatz waren 18 Kameradinnen und Kameraden mit 3 Fahrzeugen. (21-2020)

 

 

24.07.2020: Um 16.45 Uhr wurde die Feuerwehr Kelbra mit dem Stichwort "Feldbrand" zur Unterstützung der Feuerwehren Rossla und Bennungen alarmiert. Der Einsatzort befand sich an einer Schießsportanlage wo der Schutzwall in Brand geraten war und sich das Feuer auf das angrenzende Stoppelfeld ausbreitete. Während das HLF der FF Rossla und die Feuerwehr Bennungen die Brandbekämpfung auf dem Feld übernahmen unterstützten wir das TLF Rossla auf der Anlage. Zum einen wurde mit beiden Fahrzeugen ein Pendelverkehr eingerichtet und so aus der Ortslage Rossla Löschwasser zur Einsatzstelle gebracht und zum anderen wurde mit unserem Waldbrandset ein Löschangriff mit 2 D-Rohren aufgebaut und auf einer Seite des Walls die Restablöschung durchgeführt. Abschließend erfolgte eine Kontrolle mit den Wärmebildkameras. Im Einsatz für die Feuerwehr Kelbra waren 25 Kameradinnen und Kameraden mit 4 Fahrzeugen sowie 3 weitere Einsatzkräfte als Reserve im Gerätehaus. (20-2020)

 

 

14.07.2020: Um 10.31 Uhr wurde die Feuerwehr Kelbra mit dem Stichwort "Brand Stoppelfeld" zur Unterstützung nach Tilleda alarmiert. An einem Wirtschaftsweg in Richtung Bennungen brannte ein frisch abgeerntetes Stoppelfeld auf einer Fläche von circa 50 x 20 Metern. Glücklicherweise wurde der Brand frühzeitig entdeckt und durch den nur geringen Wind war die Ausbreitung des Feuers relativ langsam. Die Feuerwehren aus Tilleda, Kelbra und Sittendorf hatten den Brand so durch den Einsatz mehrerer Strahlrohre zügig unter Kontrolle und bewässerten die Fläche im Anschluss ausgiebig. Zum Abschluss erfolgte noch eine Kontrolle mit der Wärmebildkamera. Die Feuerwehr Kelbra war mit 17 Einsatzkräften und 3 Fahrzeugen im Einsatz. (19-2020)

 

 

13.07.2020: Um 12.57 Uhr wurden die Feuerwehren Kelbra, Tilleda und Sittendorf mit dem Stichwort "Brennt Waldstück" in die Flur nördlich von Tilleda alarmiert. Hier brannte in schwer zugänglichen und teilweise steilen Gelände eine stark von Windbruch gezeichnete Fichtenschonung auf einer Fläche von circa 2500 m². Anfangs mit mehreren D-Rohren und später bei ausreichend vorhandenem Löschwasser auch mit C-Rohren wurde das Feuer bekämpft. Die Wasserversorgung wurde über Pendelverkehr von einem Hydranten in der Ortslage Tilleda mit Hilfe der Löschfahrzeuge sowie mit 2 Wasseranhängern sichergestellt. Im Laufe des Einsatzes unterstützte noch die Agrargenossenschaft Riethnordhausen mit einem 20.000 Liter Wasserfass, dass entscheidend zum Einsatzerfolg beitrug. Hierfür ganz herzlichen Dank. Die Löscharbeiten zogen sich bis circa 16.30 Uhr hin. Die Feuerwehr Tilleda verblieb noch an der Einsatzstelle und bewässerte die betroffene Fläche ausgiebig. Für den Abend wurde noch eine Brandnachschau vereinbart. Im Einsatz waren circa 40 Kameradinnen und Kameraden mit 7 Fahrzeugen. (18-2020)

 

 

 

03.06.2020: Um 03.49 Uhr wurde die Feuerwehr Kelbra mit dem Stichwort "Person in Notlage" zur Unterstützung des Rettungsdienstes alarmiert. Vor Ort mussten die Kräfte des Rettungsdienstes beim Transport eines Patienten zum Rettungswagen unterstützt werden. Mit Hilfe eines Tragetuches wurden der Patient sowie medizinisches Equipment aus der Wohnung und dem engen Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses getragen und zum RTW gebracht. Die Feuerwehr Kelbra unterstützte mit 9 Einsatzkräften und 2 Fahrzeugen, 8 weitere Kameradinnen und Kameraden verblieben in Bereitstellung. (17-2020)

 

29.05.2020: Um 00.05 Uhr wurde die Feuerwehr Kelbra mit dem Stichwort "Unklarer Feuerschein" zur Unterstützung auf die Kaiserpflaz in die Ortslage Tilleda alarmiert. Hier brannte ein großer Holz- und Reisighaufen, der eigentlich als Osterfeuer gedacht war aber auf Grund der Situation um das Corona-Virus nicht abgebrannt werden durfte. Vor Ort unterstützten wir die Kameraden aus Tilleda mit der Wärmebildkamera und kontrollierten die Reetdächer der Traditionsgebäude in der Nähe des Feuers. Die Feuerwehr Tilleda stellte eine Wasserversorgung aus einem Hydranten her und benetzte mit 2 Rohren die Vegetation unmittelbar um den Brand, damit nicht noch ein Flächenbrand entsteht. Nachdem das Feuer ein ganzes Stück heruntergebrannt war wurden die Feuerwehren Sittendorf und Kelbra aus dem Einsatz entlassen und die Kameraden aus Tilleda übernahmen die weitere Brandwache allein. Die Feuerwehr Kelbra war mit 21 Einsatzkräften und 4 Fahrzeugen im Einsatz. (16-2020)

 

 

23.05.2020: Um 20.50 Uhr wurde die Feuerwehr Kelbra mit dem Stichwort "Brennt Osterfeuer" in die Ortslage Sittendorf alarmiert. Problem war hier, dass der Holz- und Reisighaufen relativ groß war und sich nah an einer Baumreihe am Sportplatz befand. Ein Teil der Bäume hatte bei Eintreffen der Feuerwehr auch bereits begonnen zu brennen. Deshalb wurden 2 C-Rohre und 1 D-Rohr in Stellung gebracht um eine Riegelstellung zu den Bäumen aufzubauen. Es wurde über circa 160 Meter eine Wasserversorgung vom nächsten Hydranten aufgebaut. Im weiteren Verlauf wurden im Bereich vor der Baumreihe anstatt der C-Rohre 2 Hydroschilder aufgestellt, um keine Einsatzkräfte im Rauch arbeiten lassen zu müssen. Mit dem Bagger eines Sittendorfer Kameraden wurde später noch der Haufen etwas zusammengeschoben, um ein schnelleres herabbrennen zu erreichen. Die Feuerwehren Kelbra und Sittendorf waren mit insgesamt 32 Kameradinnen und Kameraden sowie 5 Fahrzeugen im Einsatz. (15-2020)

 

 

09.05.2020: Um 23.52 Uhr wurde die Feuerwehr Kelbra mit dem Stichwort "Scheunenbrand" zur Unterstützung nach Rosperwenda alarmiert. Vor Ort zeigte sich, dass in einer Scheune 2 landwirtschaftliche Maschinen brannten und eine Außenwand und das Dach der Scheune gerade begannen zu brennen. Glücklicherweise wurde das Feuer trotz der fortgeschrittenen Uhrzeit relativ früh entdeckt und so konnte der Brand schnell unter Kontrolle gebracht werden. Eingesetzt wurden hierzu ein C-Rohr im Innenangriff und ein Rohr von der Drehleiter um den Entstehungsbrand am Dach abzulöschen. Die Feuerwehr Kelbra baute über die Verlegeeinrichtung des LF 20 KatS eine Wasserversorgung aus der Ortslage Rosperwenda auf und sollte die Fahrzeuge direkt an der Scheune mit Löschwasser versorgen. Da das Feuer aber doch zügig gelöscht werden konnte reichte das Löschwasser aus den Fahrzeugtanks und wir konnten die Förderstrecke wieder zurückbauen. Im Einsatz waren die Feuerwehren Rosperwenda, Bösenrode, Berga, Roßla und Kelbra mit knapp 80 Einsatzkräften. Die Feuerwehr Kelbra setzte insgesamt 27 Einsatzkräfte und 4 Fahrzeuge ein und konnte sich 01:15 Uhr wieder einsatzbereit im Gerätehaus melden (14-2020)

 

02.05.2020: Um 10.44 Uhr wurde die Feuerwehr Kelbra mit dem Stichwort "Gasgeruch in Einfamilienhaus" in den Hainweg in Kelbra alarmiert. Von der Leitstelle erfuhren wir, dass dies vom Eigentümer selbst gemeldet wurde und der Verdacht auf eine zu hohe Kohlenmonoxidkonzentration in einigen Räumen besteht. Der Angriffstrupp rüstete sich daraufhin mit dem Gasmessgerät aus und der Überdrucklüfter wurde in Bereitstellung gebracht, um das Gebäude eventuell zu belüften. Nachdem uns vom Eigentümer Zutritt zum Grundstück gewährt wurde, begann ein Trupp mit dem Freimessen sämtlicher Räume. Es konnten allerdings im gesamten Gebäude keine Kohlenmonoxidkonzentrationen gemessen werden. Der Eigentümer wurde nochmal belehrt möglichst regelmäßig zu lüften und der Einsatz konnte anschließend beendet werden. Die Feuerwehren Thürungen und Kelbra waren für ca. 1 Stunde mit 27 Kameradinnen und Kameraden und 6 Fahrzeugen im Einsatz. (13-2020)

 

11.04.2020: Um 20.19 Uhr wurde die Feuerwehr Kelbra mit dem Stichwort "Brennt Osterfeuer" in die Ortslage Thürungen alarmiert. Nachdem in den Stunden zuvor bereits die Osterfeuer in Rosperwenda, Uftrungen und Bösenrode in Brand gesteckt wurden, traf es um kurz nach 20.00 Uhr auch den Kelbraer Ortsteil Thürungen. Am Feldweg in Richtung Kläranlage wurde durch Unbekannte der große Holz- und Reisighaufen des abgesagten Osterfeuers in Brand gesteckt. Die Thürunger Kameraden bauten unverzüglich eine Wasserversorgung auf und richteten eine Brandwache ein. Der Haufen wird nun kontrolliert abbrennen. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Kelbra verließen nach kurzer Rücksprache die Einsatzstelle wieder und fuhren zurück ins Gerätehaus. (12-2020)

 

 

09.04.2020: Um 10.33 Uhr wurden die Feuerwehren Kelbra, Thürungen, Tilleda und Sittendorf mit dem Stichwort "Wohnhausbrand" in die Breite Straße in Kelbra alarmiert. Vor Ort drang starker Rauch aus allen Fenstern und die Küche im Erdgeschoss brannte. Die einzige anwesende Person war bereits aus dem Gebäude und wurde dem Rettungsdienst übergeben, der sie auch ins Krankenhaus transportierte. Vermisst wurden mehrere Katzen und Hunde. Die Feuerwehr Kelbra setzte sofort 2 Trupps unter schweren Atemschutz zur Brandbekämpfung und zur Suche der Tiere ein. In Kombination mit einer sofortigen Belüftung des Gebäudes mittels Überdrucklüfter konnte auch schnell ein Löscherfolg erzielt und das Feuer unter Kontrolle gebracht werden. 2 Katzen wurden leider nur noch tot im Obergeschoss vorgefunden, 2 Hunde konnten aber glücklicherweise lebend durch die Feuerwehr gerettet werden. Die Küche brannte vollständig aus und auch der Rest des Gebäudes ist durch den Rauch vorerst nicht mehr bewohnbar. Im Einsatz bis ca. 12.30 Uhr waren 41 Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren Kelbra, Thürungen und Tilleda mit 7 Fahrzeugen. (11-2020)

 

 

 

04.04.2020: Um kurz vor 18.00 Uhr wurde die Feuerwehr Kelbra telefonisch darüber informiert, dass es vorm Bahnhofsgebäude in der Ladestraße ein größeres Ölfleck gibt. Nach Begutachtung vor Ort und Rücksprache mit der Leitstelle wurde entschieden den Einsatz mit stiller Alarmierung abzuarbeiten. 3 Einsatzkräfte der Feuerwehr Kelbra waren mit dem MTW vor Ort und banden das Öl mit Hilfe von Bindemittel. Nach einer knappen halben Stunde konnte der Einsatz bereits wieder beendet werden. (10-2020)

 

03.04.2020: Um 07.20 Uhr wurde die Feuerwehr Kelbra mit dem Stichwort "Maschinenunfall - Person eingeklemmt" zur Unterstützung nach Berga alarmiert. Hier war eine Person unter einem Verladekran eines LKW's eingeklemmt worden. Die Kameraden aus Berga konnten diese aber mit Unterstützung weiterer Mitarbeiter des Unternehmens sehr zügig befreien. Hierzu wurde ein weiterer Verladekran eingesetzt um das havarierte Gerät anzuheben und die Feuerwehr Berga unterbaute mit technischen Gerät um das ganze zu sichern. Der Patient wurde vom Rettungsdienst betreut und mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Wir verblieben währenddessen in Bereitschaft um wenn benötigt weiteres technisches Gerät zur Verfügung zu stellen. Die Feuerwehr Kelbra war mit 18 Kameradinnen und Kameraden sowie 3 Fahrzeugen im Einsatz. Ebenfalls vor Ort waren die Feuerwehren Berga, Bösenrode, Rosperwenda, der Rettungsdienst inkl. des Rettungshubschraubers und die Polizei. (09-2020)

 

02.04.2020: Um 07.29 Uhr wurde die Feuerwehr Kelbra mit dem Stichwort "Ölspur" in die Grabenstraße in Kelbra alarmiert. Hier hatte ein Fahrzeugführer am frühen morgen beim Verlassen einer Parkbucht scheinbar auf Grund eines Defektes Öl verloren und dieses in der Grabenstraße und teilweise in der Langen Straße verteilt. Die betroffenen Bereiche wurden mit Bindemittel abgestreut und die Straße anschließend soweit möglich gereinigt. Im Einsatz für ungefähr 1 Stunde waren 15 Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren Kelbra und Thürungen mit 3 Fahrzeugen. (08-2020)

 

16.03.2020: Um 06.50 Uhr wurde die Feuerwehr Kelbra mit dem Stichwort "Verkehrsunfall mit Person im Auto" zur Unterstützung der Feuerwehren Roßla und Bennungen auf die Landstraße 234 alarmiert. In Richtung Roßla kurz vor dem Hornissenberg war ein PKW von der Straße abgekommen und gegen einen Wasserdurchlass geprallt. Durch Beschädigungen und die Lage im Straßengraben ließen sich die Türen des Fahrzeugs nicht öffnen, sodass für eine patienten-orientierte Rettung durch die Feuerwehr das Dach des PKW's entfernt wurde. Um hierbei noch einen weiteren hydraulischen Rettungssatz in Reserve zu haben wurde die Feuerwehr Kelbra nachalarmiert. Nachdem der Patient vom Rettungsdienst abtransportiert war, konnte die Einsatzstelle wieder verlassen werden. Die Feuerwehr Kelbra war mit 2 Fahrzeugen und 17 Einsatzkräften vor Ort. (07-2020)

 

 

14.03.2020: Um 20.04 Uhr wurde die Feuerwehr Kelbra mit dem Stichwort "Person in Notlage" in die Ortslage Kelbra alarmiert. Hier galt es für den Rettungsdienst und die Polizei einen Zugang in einem Einfamilienhaus zu schaffen, da in diesem eine hilflose Person vermutet wurde. Es wurde als erstes mit Hilfe einer Steckleiter der Seitenhof betreten, dessen Zugangstor geöffnet und über eine schmale Seitentür ein Betreten des Gebäudes für Rettungsdienst und Polizei ermöglicht. Parallel wurde auch die Eingangstür mit entsprechendem Werkzeug geöffnet. Im Anschluß wurde noch ein neues Schloss eingebaut, um die Tür wieder verschließbar zu machen. Nach Abschluss aller Maßnahmen wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben. Nach circa einer Stunde konnte die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt werden. Durch die Feuerwehr Kelbra waren 25 Kameradinnen und Kameraden mit 3 Fahrzeugen eingesetzt. (06-2020)

 

29.02.2020: Um 15.23 Uhr wurde die Feuerwehr Kelbra mit dem Stichwort "Einfache technische Hilfeleistung - Verkehrsunfall mit auslaufenden Betriebsstoffen" auf die Landstraße 220 in Richtung Tilleda alarmiert. Kurz vor dem Abzweig Sittendorf war ein Kleinbus nach links von der Straße abgekommen, mit einer massiven Brücke kollidiert, hatte sich einmal überschlagen und kam auf den Rädern im Straßengraben zum stehen. Der Fahrer konnte durch Ersthelfer bereits vorm Eintreffen der Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit werden. Der kurz vor uns eingetroffene Rettungsdienst übernahm die Versorgung. Wir unterstützten hierbei und halfen den Fahrer über den Straßengraben zum RTW zu bringen. Des Weiteren wurde die Einsatzstelle gegen den fließenden Verkehr gesichert und eine 2-fache Löschbereitschaft hergestellt. Nachdem das Fahrzeug durch den Abschleppdienst geborgen war wurde noch die Fahrbahn gereinigt und etwas Flüssigkeit mittels Bindemittel neutralisiert. Im Einsatz bis ca. 17.15 Uhr waren 30 Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren Kelbra und Thürungen mit 5 Fahrzeugen. (05-2020)

 

 

 

19.02.2020: Um 15.36 Uhr wurde die Feuerwehr Kelbra mit dem Stichwort "größere Ölspur" in die Ortslage Thürungen alarmiert. Hier hatte ein Linienbus durch einen Defekt auf mehreren 100 Metern Länge größere Mengen Betriebsstoffe verloren. Durch die Feuerwehr wurden die betroffenen Straßen gesperrt und die Betriebsstoffe mit Bindemittel abgebunden. Abschließend wurden die Straßen mit Besen und Schaufel sowie mit der Kehrmaschine des Bauhofes wieder gereinigt. Im Einsatz für knapp 2 Stunden waren 22 Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren Kelbra und Thürungen mit 4 Fahrzeugen. (04-2020)

 

 

28.01.2020: Um 01.21 Uhr wurde die Feuerwehr Kelbra mit dem Stichwort "Ölspur" in die Jochstraße alarmiert. An der Kreuzung Jochstraße / Frankenhäuser Straße wurden wir durch die Polizei eingewiesen. Durch einen defekten PKW galt es eine Ölspur beginnend vor dem Eiseck bis zum Ortsausgang Richtung Berga zu beseitigen. Während wir in der Jochstraße begannen kamen uns die Thürunger Kameraden in der Nordhäuser Straße beginnend entgegen. Außerorts übernahm eine Fachfirma die Reinigung der Bundesstraße 85. Im Einsatz waren 12 Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren Kelbra und Thürungen mit 3 Fahrzeugen bis circa 02.30 Uhr. (03-2020)

 

06.01.2020: Um 09.39 Uhr am Morgen wurde die Feuerwehr Kelbra mit dem Stichwort "Wohnhausbrand" in die Lange Straße alarmiert. Das hier kein alltäglicher Einsatz auf uns wartet war vielen Einsatzkräften bereits auf der Anfahrt von ihrem zu Hause zum Gerätehaus klar, da bereits eine große Rauchentwicklung und offene Flammen aus 2 Dachstühlen weithin zu erkennen waren. Bei Eintreffen des LF 20 KatS in der Langen Straße stand der Dachstuhl des Hauses Lange Straße 11 komplett in Vollbrand und aus dem Dach Lange Straße 9 drang bereits dichter Rauch. Von der Langen Straße aus wurde sofort ein Außenangriff über ein C-Rohr und einen B-Monitor aufgebaut um eine Riegelstellung zum Gebäude Lange Str. 13 zu haben. Zwei Trupps wurden zudem sofort auf dem Innenhof des Hauses Lange Str. 9 mit C-Rohren eingesetzt, wo das Feuer ebenfalls bereits große Teile der Dachgeschosswohnung sowie der 1. Etage in Brand gesetzt hatte. Ein weiterer Trupp wurde auch im Innenangriff im Dachgeschoss eingesetzt. Die kurze Zeit später eintreffende Feuerwehr Roßla unterstützte die Löscharbeiten in der Langen Straße von ihrer Drehleiter aus. Weitere Trupps wurden im Laufe des Einsatzes noch im Dachgeschoss des Hauses Lange Straße 7 eingesetzt und kontrollierten dort im Dach die angrenzende Giebelwand. Leider wurde auch dieses Dach durch das Feuer beschädigt, das Haus an sich inklusive des Seitentrakts in dem sich mehrere Wohnungen und 2 Geschäfte befinden konnte aber gehalten werden und blieb größtenteils auch bewohn- und nutzbar.
Durch das 2. Löschfahrzeug der Feuerwehr Kelbra wurde direkt die Rückseite der betroffenen Grundstücke von der Jochstraße angefahren. Hier wurde es durch die Feuerwehr Berga und die Drehleiter und das Löschgruppenfahrzeug der Feuerwehr Sangerhausen unterstützt. Es wurden mehrere Rohre im Außenangriff und über die Drehleiter zur Brandbekämpfung an den Rückseiten der Häuser eingesetzt. Das Feuer im Dach des Hauses Lange Str. 11 konnte so gelöscht werden und ein Übergriff auf das Gebäude Lange Str. 13 verhindert werden. Hier entstanden nur leichte Schäden am Dach, die Funktionsfähigkeit des Daches konnte aber erhalten werden. Nach Abschluss dieser Maßnahmen wurde durch die Feuerwehr Berga noch ein Rohr in Bereitstellung zum Schutz des Hauses Lange Str. 7 an der Rückseite vorgehalten. Die Sangerhäuser Drehleiter wurde in die Lange Straße umgesetzt und so wurden die Dächer der Häuser Lange Str. 7 und 9 Stück für Stück geöffnet um an die in der Dachhaut lodernden Brandherde zu kommen. Auf dem Haus Lange Str. 9 war hier ein Dach aus ineinander gehakten und vernagelten Blechschindeln verbaut, die auf einer voll verbretterden Teerpappenschicht aufgebracht waren. Das Feuer lief hier zwischen den Dachbalken durch das Dach und es war den Einsatzkräften nur schwer möglich sowohl von außen als auch von innen an das Feuer heranzukommen. Hierzu musste die Dachhaut mit einer Spezialsäge aufgeschnitten werden.
Da während des Einsatzes durch Mitarbeiter des Wasserverbandes der Hinweis kam, dass der Hochbehälter des Stadt Kelbra bereits über die Hälfte entleert war entschied die Einsatzleitung die Feuerwehren Brücken, Riethnordhausen und Wallhausen nachzualarmieren, damit diese eine Wasserversorgung aus dem Mühlgraben in der Marktstraße aufbauen und die Einsatzstelle über 2 B-Leitungen mit Löschwasser aus dem offenen Gewässer versorgen. Die Atemschutzgeräteträger der Wehren wurden nach Aufbau der Wasserversorgung auch noch in der Brandbekämpfung mit eingesetzt.
Das Ablöschen der Glutnester zog sich bis ca. 21.00 Uhr hin. Durch die Feuerwehr Kelbra wurde bis zum Dienstagmorgen eine Brandwache gestellt und 2 Kameraden unterstützten am Vormittag noch die Kriminalpolizei bei ihren Ermittlungen. Gegen 11.00 Uhr am Dienstagmorgen war der Einsatz an der Brandstelle dann beendet und die Einsatznachbereitung wurde fortgesetzt. Insgesamt waren mehr als 130 Einsatzkräfte an diesem Einsatz beteiligt. Die Feuerwehr Kelbra setzte insgesamt 33 Kameradinnen und Kameraden sowie einige unserer Anwärter mit 4 Fahrzeugen bei der Brandbekämpfung und in der Versorgung der Einsatzkräfte ein.

Bedanken wollen wir uns bei den Feuerwehren Thürungen, Sittendorf, Tilleda, Berga, Bösenrode, Rosperwenda, Roßla, Sangerhausen, Brücken, Riethnordhausen und Wallhausen die uns bei den Löscharbeiten tatkräftig unterstützt haben. Ein weiterer Dank gilt allen Bürgerinnen und Bürgern, die eigenständig Einsatzkräfte versorgt haben sowie dem Cafe vom Eiseck Kelbra und dem Restaurant Seeblick, die ebenfalls bei der Versorgung unterstützten. (02-2020)

 

 

 

 

 

05.01.2020: Um 00.59 Uhr wurde die Feuerwehr Kelbra mit dem Stichwort "Person in Notlage" in die Bungalowsiedlung auf dem Hüflar alarmiert. Hier galt es für den Rettungsdienst und die Polizei einen Zugang in einen Bungalow zu schaffen, da in diesem eine hilflose Person vermutet wurde. Mit Hilfe einer sogenannten Zug-Glocke konnte innerhalb weniger Minuten eine Kellertür ohne Beschädigungen geöffnet werden, sodass der Rettungsdienst Zutritt in das Gebäude hatte. Im Anschluß wurde noch ein neues Schloss eingebaut, um die Tür wieder verschließbar zu machen und die Einsatzstelle an die Polizei übergeben. Nach einer knappen Stunde konnte die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt werden. Durch die Feuerwehr Kelbra waren 18 Kameradinnen und Kameraden mit 2 Fahrzeugen eingesetzt. (01-2020)

 

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