Feuerwehr Kelbra/Kyffhäuser

Hinweis:
Nach § 2 BrSchG LSA ist Aufgabe der Gemeinde und damit auch der gemeindlichen Einrichtung "Feuerwehr" u. a. die Öffentlichkeitsarbeit. Die hiesige Berichterstattung über Einsätze ist Teil dieser Aufgabe. Die hier veröffentlichen Berichte und Bilder sollen zu einer objektiven und wahrheitsgemäßen Berichterstattung über die Tätigkeit der Freiwilligen Feuerwehr Kelbra sowie über die diesbezüglichen Geschehnisse im Gemeindegebiet beitragen. Wir sehen dies als erforderlich und auch als im Interesse der Betroffenen liegend an, da hierdurch auch und insbesondere Spekulationen und Gerüchten die Grundlage entzogen wird. Die Angaben und Bilder werden von uns vor Veröffentlichung sorgfältig geprüft, wobei wir uns am Pressekodex orientieren und den Datenschutz achten. Jegliche Art von Sensationsjournalismus liegt uns fern und wird von uns abgelehnt. Auf die Bestimmungen im Haftungsausschluss insbesondere zum vorbehaltenen Urheberrecht an Text und Bildern wird ausdrücklich hingewiesen.

Einsätze im Jahr 2009

08.01.2009: Um etwa 14.30 Uhr wurde die Feuerwehr Kelbra mit dem Stichwort Dachstuhlbrand Berga Sportlerheim gemeinsam mit den Feuerwehren Berga, Rosperwenda, Bösenrode und der Drehleiter aus Roßla alarmiert. Am Einsatzort angekommen wurde uns von der bereits eingetroffenen Feuerwehr Berga mitgeteilt, dass es sich um einen Kabelbrand im Dachbereich handelt und die Kräfte und Mittel der Feuerwehr Berga, sowie der Ortsteilfeuerwehren Rosperwenda und Bösenrode ausreichen. Daraufhin verließen wir und die kurz nach uns eingetroffene Feuerwehr Roßla ohne Einsatz von Kräften und Mitteln die Einsatzstelle und meldeten uns kurze Zeit später wieder einsatzbereit im Gerätehaus. Im Einsatz waren 13 Kameraden mit 2 Löschfahrzeugen.

11.01.2009: Um genau 11.12 Uhr wurde die Feuerwehr Kelbra zusammen mit der Feuerwehr Berga zu einem Zimmerbrand in einer Dachgeschosswohnung in der Mauerstraße in Kelbra alarmiert. Da von Kameraden auf der Anfahrt zum Gerätehaus gesehen wurde, dass eine starke Rauchentwicklung im Dachbereich zu erkennen war, ließ der Einsatzleiter sofort die Drehleiter der Feuerwehr Roßla nachalarmieren. An der Einsatzstelle zeigte sich, dass ein Brand im Badezimmer der Wohnung zu bekämpfen war, der aber schnell unter Kontrolle gebracht werden konnte. Schwierig gestalteten sich die Nachlöscharbeiten, da sich Glutnester entlang eines Schachtes am Schornstein bis auf den Dachboden "gefressen" hatten, an die man schlecht heran kam. Daraufhin wurden 2 Trupps der Feuerwehr Kelbra unter Atemschutz im Innenangriff eingesetzt und Kameraden der Feuerwehr Roßla legten im Bereich des Schornsteines das Dach frei und bekämpften die Glutnester von außen. Als sehr hilfreich während der gesamten Löscharbeiten zeigte sich die neue Wärmebildkamera der Feuerwehr Berga, mit welcher der Dachbereich auf weitere Glutnester untersucht werden konnte. Im Einsatz waren insgesamt 10 Kameraden der FF Berga, 13 Kameraden der FF Roßla und 16 Kameraden der FF Kelbra mit 8 Fahrzeugen. Die Feuerwehr Kelbra konnte sich nach gut 2 Stunden Einsatz wieder im Gerätehaus zurückmelden.

 

09.02.2009: Auf den Tag genau 130 Jahre nach ihrer Gründung wurde die Freiwillige Feuerwehr Kelbra zum dritten Einsatz im Jahr 2009 alarmiert und zum dritten mal handelte es sich um einen Brandeinsatz. In der Mauerstraße in Kelbra kam es zu einem Zimmerbrand, sodass die FF Kelbra um 14.44 Uhr alarmiert wurde, woraufhin 17 Einsatzkräfte mit 3 Fahrzeugen zur Einsatzstelle ausrückten. Vor Ort bot sich eine starke Rauchentwicklung und die Bewohnerin des Hauses machte von einem Fenster aus dem 1. Stock auf sich aufmerksam. Daraufhin ging der Angriffstrupp unter PA ins Gebäude vor und evakuierte die Frau über das Treppenhaus, sie wurde kurz darauf vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Anschließend wurde mit der Brandbekämpfung begonnen und das Feuer konnte auch sofort unter Kontrolle gebracht werden. Im Laufe des Einsatzes ließen wir noch die Wärmebildkamera der FF Berga nachalarmieren, mit welcher die Kameraden aus Berga den Brandraum auf weitere Glutnester untersuchten. Nachdem keine weiteren Branderscheinungen lokalisiert werden konnten und wir den Brandschutt aus dem Zimmer geräumt hatten wurde die Einsatzstelle an die Kriminalpolizei übergeben und die Feuerwehr Kelbra meldete sich nach gut zweieinhalb Stunden wieder einsatzbereit im Gerätehaus zurück.

 

 

09.03.2009: ABMA VG "Goldene Aue" (Rathaus) - Fehlalarm

11.04.2009: Um 12.24 Uhr wurde die Feuerwehr Kelbra mit dem Einsatzstichwort Ödlandbrand "Unter den Bergen" nahe Waldrand alarmiert. Daraufhin begaben sich 17 Einsatzkräfte mit 3 Fahrzeugen zur Einsatzstelle und stellten dort fest, dass es sich nur um das abbrennen kompostierbarer Abfälle handelte, die dort von einem Bergbesitzer unter Aufsicht verbrannt wurden. Von unserer Seite war somit kein Einsatz vom Kräften und Mitteln erforderlich, der Bergbesitzer erhielt lediglich den Hinweis von uns das Feuer in Zukunft etwas weiter vom Waldrand entfernt abzubrennen. Die Einsatzdauer betrug etwa 45 min.

 

19.04.2009: Um 03.44 Uhr wurde die Feuerwehr Kelbra mit dem Einsatzstichwort Strohdiemenbrand bei Thürungen alarmiert. Daraufhin begaben sich 17 Einsatzkräfte mit 3 Fahrzeugen in Richtung Einsatzort und stellten nach einer Fahrt bis Berga fest, dass partout kein brennender Strohdiemen auffindbar war. Nach einer Rücksprache mit der Leitstelle teilte uns diese mit, dass sich der Anrufer geirrt hatte und sich der Strohdiemen in der Nähe der Ortslage Bösenrode befände. Nach einer weiteren Fahrt über Berga nach Bösenrode konnte dann auch der besagte Strohdiemen gefunden werden, eine erfolgreiche Brandbekämpfung war allerdings nicht mehr möglich, da sich besagter Diemen bereits auf der vollen Länge entzündet hatte. Somit war nur noch ein kontrolliertes Abbrennen lassen möglich, weshalb über die Leitstelle die ortszuständige Feuerwehr Bösenrode nachalarmiert wurde. Nach dem eintreffen besagter Feuerwehr übergaben wir die Einsatzstelle an die Kameraden aus Bösenrode und die bereits eingetroffene Polizei und konnten uns nach einer guten dreiviertel Stunde wieder einsatzbereit im Gerätehaus melden.

 

26.04.2009: Um etwa 14.50 Uhr wurde die Feuerwehr Kelbra im Zuge der Kreisfeuerwehrbereitschaft zum Deponiebrand nach Edersleben alarmiert. Gemeinsam mit den Feuerwehren Wolferstedt und Berga (+ OT Bösenrode u. Rosperwenda) agierten wir als 4. Zug der Kreisfeuerwehrbereitschaft und nahmen eine massive Brandbekämpfung an der Ostseite der Deponie vor. Die Kameraden aus Wolferstedt und Rosperwenda förderten hierzu das Löschwasser aus einem unterhalb gelegenen Auffangbecken und die Feuerwehren Berga, Bösenrode und wir nahmen mit 3 B-Monitoren und 5 C-Rohren eine Brandbekämpfung vor. Gegen etwa 19.30 Uhr wurden wir aus der direkten Brandbekämpfung herausgelöst und bekamen nun die Aufgabe aus einem Löschwasserteich im Gewerbegebiet in Edersleben Löschwasser zur Deponie zu fördern. Dort löste uns dann die Feuerwehr Allstedt ab und wir waren gegen etwa 22.50 Uhr wieder einsatzbereit im Gerätehaus. Im Einsatz waren 15 Kameraden mit MTW, LF16-TS und STA.

 

 

27.04.2009: Wie am Vorabend mit der Einsatzleitung abgesprochen rückte die Feuerwehr Kelbra um 6.15 Uhr in der früh erneut Richtung Edersleben aus um die dort über Nacht gebliebenen Kräfte abzulösen. Wir wurden am Nord-Ost-Rand der Deponie stationiert und erhielten dort zwei Aufträge. Zum einen die Frischwasserzufuhr zum Löschteich der Deponie mit der TS des LF16 als Verstärkerpumpe zu gewährleisten und zum anderen mit der Vorbaupumpe des LF eine Löschwasserversorgung aus dem Schmutzwasserbecken herzustellen und dieses Wasser zu nutzen, um mit 2 C-Rohren und einem B-Monitor den auseinander gezogenen Müll abzulöschen. Die Löscharbeiten zogen sich bis in die Abendstunden hin gegen etwa 17.00 Uhr konnte der Einsatzleitung aber mitgeteilt werden, dass alle Glutnester beseitigt waren und die Feuerwehr Martinsrieth die uns um etwa 18.15 Uhr ablöste musste nur noch in die Wasserförderung zum Löschteich eingewiesen werden. Im Einsatz befanden sich 11 Kameraden der FF Kelbra mit LF16-TS, MTW und STA die sich kurz vor halb acht wieder einsatzbereit im Gerätehaus meldeten.

 

 

19.05.2009:Um 9.28 Uhr wurde die Feuerwehr Kelbra zur Unterstützung der Feuerwehren Berga und Bösenrode zu einem verunglückten, mit Gefahrgut beladenen, LKW auf der L236 zwischen Berga und Uftrungen gerufen. Dort war ein mit 12 Tonnen Styropor-Granulat(UN-Nr: 2211) beladener Lkw-Anhänger in den Straßengraben gerutscht, umgekippt und auf dem Gleisbett der Strecke Berga - Stolberg liegen geblieben. Als erste Maßnahmen wurden erstmal eine weiträumige Absperrung vorgenommen und eine 3-fache Löschbereitschaft hergestellt. Nach mehreren Rücksprachen mit der Firma BASF, welche Hersteller des Granulats ist wurde zur Umladung des Gefahrstoffes der GW-G der FTZ Sangerhausen sowie der Kreisbrandmeister zum Einsatz hinzugezogen. Nachdem einige Zeit später durch die Firma Knauf Ersatzbehälter zur Verfügung gestellt wurden, konnte mit der Umladung des Granulat begonnen werden. Mit Bestätigung der Firma BASF konnte dies unter Maske sowie Einwegfiltern und mit normaler Hupf-Einsatzbekleidung durchgeführt werden. Problematisch war dabei, dass ein Verladen durch absaugen nicht möglich war, da sich das Granulat dabei statisch aufladen konnte und somit eine Explosionsgefahr entstanden wäre. Ein herausheben der Granulat-Pakete war auch nicht möglich, da diese schon stark beschädigt waren und dabei weiter aufgerissen wären. Somit blieb nur die Möglichkeit das Granulat Stück für Stück mit den Kellen des GWG in die Ersatzbehälter umzufüllen. Hierzu wurden Trupps, unter den vorher beschriebenen Schutzmaßnahmen eingesetzt, die sich im Rhythmus von 10 Minuten abwechselten. Da sich die Bergung noch über Stunden hinziehen würde, wurden die Feuerwehren vor Ort um etwa 19.30 Uhr von anderen Feuerwehren abgelöst. Die Feuerwehr Kelbra, die mit 14 Einsatzkräften und 2 Fahrzeugen im Einsatz war, meldete sich um 19.45 Uhr wieder im Gerätehaus.

 

 

19.05.2009: Um 16.35 Uhr wurde die FF Kelbra vom Ordnungsamt zur Beseitigung einer Ölspur in der Ladestraße alarmiert.

25.05.2009: Um 14.32 Uhr wurde die Feuerwehr Kelbra gemeinsam mit den Feuerwehren Sittendorf, Tilleda und Roßla zu einem Waldbrand im Kyffhäuserwald alarmiert. Der Brandort befand sich östlich vom Forsthaus Sittendorf in Richtung Kyffhäuserdenkmal. Ausgelöst wurde das Feuer durch einen Bürger, der dort, zur Vernichtung von Borkenkäfern, Unterholz verbrannte und dem vermutlich durch den relativ starken Wind das Feuer außer Kontrolle geriet. Bei Eintreffen unserer Wehr standen etwa 50 mal 50 Meter Waldboden in Flammen und das Feuer drohte durch den Wind in den nicht abgeholzten Wald zu laufen. Als erste Maßnahmen wurde mit Feuerpatschen versucht eine Ausbreitung zu verhindern. Gleichzeitig wurde eine B-Leitung, in die die wasserführenden Fahrzeuge einspeisten, vom Waldesrand aus aufgebaut und so die brennende Fläche mit etwa 8000l Wasser abgelöscht. Für die Feuerwehr Kelbra, die mit 13 Einsatzkräften und 2 Fahrzeugen vor Ort war endete der Einsatz um 16.40 Uhr.

 

 

29.05.2009:Um 23.56 Uhr wurde die Feuerwehr Kelbra gemeinsam mit dem 4. Zug der Kreisfeuerwehrbereitschaft erneut zum Brand der Deponie Edersleben alarmiert. An der Einsatzstelle angekommen erhielten wir diesmal sofort den Auftrag eine Wasserversorgung über lange Wegestrecke von der Helme zum Gelände der Deponie zu verlegen. Daraufhin wurde von den Feuerwehren Berga, Wolferstedt und Kelbra, unterstützt durch die Feuerwehren Allstedt und Wallhausen aus dem 2. Zug der KFB, eine Schlauchleitung von etwa anderthalb Kilometern aufgebaut, durch die der Feuerlöschteich auf dem Deponiegelände mit frischem Löschwasser gespeist wurde. Die einzelnen Feuerwehren setzten dabei mehrere Verstärkerpumpen ein, da doch ein gehöriger Höhenunterschied zu überwinden war. Nachdem gegen 7.00 Uhr am nächsten morgen das Feuer weitestgehend abgelöscht war entschied sich die Einsatzleitung die Förderung über lange Wegestrecke einzustellen und die daran beteiligten Feuerwehren, nach Rückbau der Leitung, aus dem Einsatz herauszulösen. Somit konnte sich die Feuerwehr Kelbra, die mit 10 Einsatzkräften, LF16-TS und STA im Einsatz war um kurz nach 8.00 Uhr wieder im Gerätehaus Kelbra einsatzbereit melden.

 

 

25.07.2009: Um 14.04 Uhr wurde die Feuerwehr Kelbra zu einem Verkehrsunfall mit auslaufenden ölhaltigen Flüssigkeiten auf die L234 zwischen Kelbra und Roßla alarmiert. Da wir auf Grund der Durchführung der Feierlichkeiten zu unserem 130 -jährigen Jubiläum eigentlich um eine Herausnahme aus der Einsatzbereitschaft gebeten hatten, übernahm dei Freiwillige Feuerwehr Berga, die sich zum Alarmierungszeitpunkt auf dem Festgelände in Kelbra befand, die Abarbeitung des Einsatzes.

06.08.2009: Um 21.19 Uhr wurde die Feuerwehr Kelbra zur Unterstützung der Feuerwehr Berga bei einem Brand in einem Industriebetrieb im Gewerbegebiet Berga alarmiert. Hier war Dämmmaterial in einem Bunker in Brand geraten. Problematisch war die starke Verrauchung des Betriebes, weshalb 3 Überdruckbelüftungsgeräte eingesetzt wurden sowie die schlechte Zugänglichkeit der Brandherde. Auf Grund dessen zogen sich die Löscharbeiten sehr in die Länge und es mussten etliche Trupps unter schwerem Atemschutz eingesetzt werden. Zur Brandbekämpfung wurde "Netzwasser" eingesetzt. Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Berga, Bösenrode, Rosperwenda, Roßla und Kelbra sowie die Abschnittsleiter West, Süd und der Kreisbrandmeister. Die Feuerwehr Kelbra war mit 16 Einsatzkräften und 3 Fahrzeugen bis etwa 01.40 Uhr im Einsatz.

 

 

08.08.2009: Um 16.49 Uhr wurde die Feuerwehr Kelbra gemeinsam mit den Feuerwehren Sittendorf und Tilleda zu einem Waldbrand im Kyffhäuserwald alarmiert. Die Einsatzstelle befand sich oberhalb des Sittendorfer Forsthauses an einem Hangweg in Richtung Rothenburg. Da auf der Anfahrt festzustellen war, dass die Brandstelle sehr abgelegen ist und die Rauchentwicklung sehr stark war ließ der Gruppenführer der FF Kelbra von der Leitstelle ein weiteres wasserführendes Fahrzeug hinzuziehen, woraufhin diese die Feuerwehren Roßla und Bad Frankenhausen alarmierte. Vor Ort zeigte sich dann, dass etwa 150 m² Wald oberhalb des Hangweges brannten und dieser vom Angriffstrupp der Feuerwehr Kelbra abgelöscht wurde. Das Wasser aus den Fahrzeugen der Feuerwehren Tilleda, Sitendorf und Kelbra reichte dazu aus, sodass die Feuerwehren Roßla und Bad Frankenhausen nicht mehr zum Einsatz kommen mussten. Die Einsatzstelle wurde anschließend an die Polizei übergeben und die 14 Einsatzkräfte der Feuerwehr Kelbra, die mit 3 Fahrzeugen im Einsatz waren meldeten sich um 19.40 Uhr im Gerätehaus zurück.

 

17.08.2009: Um 10.33 Uhr wurde die Feuerwehr Kelbra mit dem Stichwort "Einfache technische Hilfeleistung - auslaufende Flüssigkeiten" an die Kreuzung Frankenhäuser Straße - Jochstraße alarmiert. Hier waren zwei PKW miteinander kollidiert und infolge dessen war es zu einer Fahrbahnverunreinigung durch auslaufende, ölhaltige Betriebsstoffe gekommen. Diese wurden durch den Einsatz von Ölbindemittel gebunden und die Straße beräumt und gereinigt. Im Einsatz waren 9 Kameraden der Feuerwehr Kelbra, die sich nach gut einer Stunde einsatzbereit im Gerätehaus zurückmeldeten.

 

18.08.2009: Um 13.38 Uhr wurde die Feuerwehr Kelbra wie am Vortag zu einer einfachen technischen Hilfeleistung alarmiert. An der Kreuzung Tilledaer Straße - Frankenhäuser Straße waren zwei Motorräder miteinander kollidiert und in Folge dessen zu Fall gekommen. Dabei wurde ein Motorradfahrer verletzt. Die Aufgabe der Feuerwehr Kelbra bestand darin die auslaufenden Flüssigkeiten zu binden und die Straße zu beräumen. Im Einsatz waren für etwa 45 Minuten 10 Kameraden der Feuerwehr Kelbra mit 2 Fahrzeugen.

 

29.08.2009: Um 01.19 Uhr wurde die Feuerwehr Kelbra zu einem Containerbrand in die Ziegelhüttenstraße alarmiert. Hier war aus bislang ungeklärter Ursache ein Plastikcontainer für "Gelbe" Säcke in Brand geraten. Die Feuerwehr Kelbra, die mit 12 Einsatzkräften vor Ort war, löschte die Überreste des Containers ab und war nach ca. 40 Minuten wieder zurück im Gerätehaus.

 

31.08.2009: Um 23.04 Uhr Alarmierung über ABMA zur Fachklinik am Kyffhäuser. Dort konnte aber keine Feststellung gemacht werden, sodass die Anlage zurück geschaltet wurde und die 16 Einsatzkräfte zurück ins Gerätehaus fahren konnten.

19.09.2009: 20.54 Uhr ABMA Fachklinik am Kyffhäuser, im Einsatz 14 Einsatzkräfte - keine Feststellung.

31.10.2009: Amtshilfe für die Polizei bei einer Vermisstensuche in der Flur Sittendorf, Im Einsatz 5 Einsatzkräfte mit einem Fahrzeug.

20.11.2009: Ein Großaufgebot von Einsatzkräften von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei zog heute eine Explosion in einem Industriebetrieb im Gewerbegebiet in Berga nach sich. Die Feuerwehr Kelbra wurde um 15.13 Uhr gemeinsam mit der Feuerwehr Berga zum Einsatzort alarmiert. Im weiteren Einsatzverlauf kamen auch noch die Feuerwehren aus Roßla, Bösenrode, Rosperwenda, Uftrungen und Bennungen zum Einsatz sowie der Abschnittsleiter West und der Kreisbrandmeister. Zum Materialtausch wurde im späteren Einsatzverlauf noch der GW-Logistik der FTZ Sangerhausen alarmiert. Der Feuerwehr Kelbra, die mit 3 Fahrzeugen und 19 Kameraden im Einsatz war, wurde vom Einsatzleiter der Feuerwehr Berga der linke Teil des Hallenkomplexes als Brandabschnitt zugeteilt. Dieser Bereich der Halle war sehr stark verraucht und verteilt durch die Förderbänder im Komplex hatten sich mehrere Brandherde gebildet. Diese galt es zu bekämpfen um ein übergreifen des Feuers auf mehrere Paletten-Lager innerhalb der Halle zu verhindern. Da mehrere Trupps gleichzeitig im Innenangriff unter PA eingesetzt werden mussten reichte die anfangs von einem Unterflurhydranten aufgebaute Wasserversorgung nicht mehr aus, sodass das LF 16-TS mit Unterstützung der Bösenröder Wehr eine stabile Wasserversorgung von einem 200m entfernten Löschteich aufbaute. Unter Einsatz aller verfügbaren Kräfte und Mittel konnte das Feuer nach mehreren Stunden schließlich unter Kontrolle gebracht werden. Als schwierig erwies sich das Ablöschen der einzelnen Glutnester, da diese in den verwinkelten Produktionsanlagen nur schwer zu erreichen waren. Leider waren bei diesem Einsatz auch zwei verletzte Mitarbeiter zu beklagen, von denen einer mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden musste. Ein dank gilt allen beteiligten Feuerwehren und anderen Rettungskräften für die gute und reibungslose Zusammenarbeit sowie den Angestellten der betroffenen Firma für die bereitgestellten Getränke und die Verpflegung.

 

 

 

06.12.2009: Um 7.47 Uhr wurde die Feuerwehr Kelbra mit dem Einsatzstichwort Dachstuhlbrand in die Ziegelhüttenstraße alarmiert. Der Ausrückeordnung entsprechend wurden aufgrund des Alarmstichwortes die Feuerwehren Berga und Roßla ebenfalls sofort herangezogen. Am Einsatzort angekommen zeigte sich das auf dem Boden eines 4-geschossigen Wohnblocks mehrere Möbel in Brand geraten waren. Auf Grund einer noch geringen Brandausbreitung konnte das Feuer durch einen Trupp der FF Kelbra unter PA schnell gelöscht werden. Von Vorteil erwies sich dabei der Ausbau des Daches aus Beton, wodurch die Brandausbreitung entscheidend verlangsamt wurde. An die Löscharbeiten anschließend kam noch die Wärmebildkamera der Feuerwehr Berga zum Einsatz, mit deren Hilfe weitere Glutnester ausgeschlossen werden konnten. Die Kameraden der Feuerwehr Roßla mussten nicht weiter eingreifen. Für die Feuerwehr Kelbra die mit 17 Einsatzkräften und 3 Fahrzeugen vor Ort war endete der Einsatz um kurz vor 11 Uhr.

 

 

12.12.2009: Um 03.11 Uhr wurde die Feuerwehr Kelbra mit dem Einsatzstichwort Kellerbrand Ziegelhüttenstraße alarmiert. Daraufhin rückten 14 Einsatzkräfte mit 2 Fahrzeugen aus. In der Ziegelhüttenstraße angekommen zeigte sich, dass das Feuer bereits von allein erloschen war. Der Brand hatte sich nur auf die Verkleidung einer Kellertür beschränkt. Von uns wurde das Treppenhaus mit dem Überdruckbelüftungsgerät entraucht und die Einsatzstelle an die Polizei übergeben, sodass wir uns 04.12 Uhr wieder im Gerätehaus meldeten.

 

12.12.2009: Um 04.34 Uhr, die meisten von uns lagen gerade wieder im Bett, wurde die Feuerwehr Kelbra erneut alarmiert und zwar in den selben Block zu einem weiteren Kellerbrand. Nach dem 3. Brand in diesem Gebäude innerhalb von 6 Tagen muss hier ganz klar von vorsätzlicher Brandstiftung ausgegangen werden. Am Einsatzort angekommen zeigte sich diesmal eine sehr starke Verrauchung zweier Treppenhäuser, woraufhin die an den Fenstern schauenden Bewohner von uns aufgefordert wurden in ihren Wohnungen zu bleiben und die Türen zum Treppenhaus verschlossen zu halten. Der erste Trupp unter PA, der sich auf der Anfahrt bereits ausgerüstet hatte, ging zur Brandbekämpfung in den Keller vor, wo diesmal ein abgestelltes Sofa und mehrere umliegende Kellertüren brannten. Parallel dazu öffnete ein zweiter Trupp unter PA die Fenster in den Treppenhäusern und kontrollierte diese und den Boden auf weitere Personen. Währendessen wurde das Überdruckbelüftungsgerät in Stelung gebracht und die Treppenhäuser rauchfrei gemacht. Trotz alledem mussten zwei Bewohner, die auf Grund von Rauchgasintoxikation eine leichte Rauchvergiftung erlitten, ins Krankenhaus gebracht werden. Durch die starke Hitzeeinwirkung im Keller wurde eine Wasserleitung beschädigt, wodurch der Keller mit Wasser voll lief. Nachdem das Wasser abgestellt werden konnte kam deshalb unsere Kellerpumpe zum Einsatz, mit deren Hilfe wir den Keller wieder leer pumpten. Nachdem wir die Einsatzstelle an die Kriminalpolizei übergeben konnten, waren die 15 Kameraden, die 3 Fahrzeuge im Einsatz hatten, um 08.40 Uhr wieder im Gerätehaus.

 

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