Feuerwehr Kelbra/Kyffhäuser

Hinweis:
Nach § 2 BrSchG LSA ist Aufgabe der Gemeinde und damit auch der gemeindlichen Einrichtung "Feuerwehr" u. a. die Öffentlichkeitsarbeit. Die hiesige Berichterstattung über Einsätze ist Teil dieser Aufgabe. Die hier veröffentlichen Berichte und Bilder sollen zu einer objektiven und wahrheitsgemäßen Berichterstattung über die Tätigkeit der Freiwilligen Feuerwehr Kelbra sowie über die diesbezüglichen Geschehnisse im Gemeindegebiet beitragen. Wir sehen dies als erforderlich und auch als im Interesse der Betroffenen liegend an, da hierdurch auch und insbesondere Spekulationen und Gerüchten die Grundlage entzogen wird. Die Angaben und Bilder werden von uns vor Veröffentlichung sorgfältig geprüft, wobei wir uns am Pressekodex orientieren und den Datenschutz achten. Jegliche Art von Sensationsjournalismus liegt uns fern und wird von uns abgelehnt. Auf die Bestimmungen im Haftungsausschluss insbesondere zum vorbehaltenen Urheberrecht an Text und Bildern wird ausdrücklich hingewiesen.

Einsätze im Jahr 2010

09.01.2010: Um 05.19 Uhr wurde die Feuerwehr Kelbra zum wiederholten mal mit dem Stichwort Kellerbrand in die Ziegelhüttenstraße alarmiert. Dort stand diesmal ein mit Mobilar gefüllter Keller in Vollbrand. Das Feuer konnte allerdings vom unter schwerem Atemschutz agierenden Angriffstrupp schnell unter Kontrolle gebracht werden. Die weitaus größere Gefahr ging von der starken Rauchentwicklung aus, die bedingt durch das hohe Brandgut, unter anderem auch ein Reihe von Büchern,das Treppenhaus komplett vernebelt hatte. Unter Einsatz eines Überdruckbelüftungsgerätes gelang es aber schließlich das Gebäude rauchfrei zu bekommen. Leider wurden durch die stake Hitzeeinwirkung auch sämtliche im Keller verlaufenden Versorgungsleitungen in Mitleidenschaft gezogen, sodass eine zerschmolzene Wasserleitung den Keller knöchelhoch überflutete, weshalb sich an die Löscharbeiten noch das Auspumpen des Kellers anschloss. Nach getaner Aufräumarbeit wurde die Einsatzstelle der Kriminalpolizei übergeben, sodass die 15 Einsatzkräfte, die mit 3 Fahrzeugen im Einsatz waren, um 09.35 Uhr wieder am Standort waren.

 

23.01.2010: Um 00.09 Uhr wurde die Feuerwehr Kelbra mit dem Stichwort VKU mit eingeklemmter Person Bundesstraße 85 Ortsausgang Richtung Berga alarmiert. Dort war ein PKW von der Straße abgekommen und mit der Fahrerseite gegen die Brückenmauer der Helmebrücke geprallt, wobei sich eine Person noch im Fahrzeug befand. Bei unserem Eintreffen war die Polizei bereits vor Ort der Rettungsdienst allerdings noch nicht. Da der PKW stark nach vorn geneigt an der Böschung zur Helme zum stehen gekommen war, wurde als erste Maßnahme die Sicherung des Fahrzeuges gegen ein Abrutschen vorgenommen. Hierzu wurden mehrere Stahlseile und Spanngurte verwendet , die am LF-8/6 befestigt wurden, zusätzlich wurden noch die Hinterräder des PKW mit "Hemmschuhen" gesichert. Nach Rücksprache mit dem inzwischen eingetroffenen Rettungsdienst wurde dann mit Hilfe des hydraulischen Rettungsgerätes, durch entfernen der Beifahrertüren eine Zugangsöffnung geschaffen. Da der Verletzte wider Erwarten nicht im Fußraum eingeklemmt war konnte anschließend eine schnelle Rettung über die Beifahrerseite des PKW erfolgen. Nachdem die Personenrettung abgeschlossen war beschränkte sich unsere Aufgabe auf das weitere Sichern des Unfallfahrzeuges bis zur vollständigen Aufnahme des Geschehens durch den Unfalldienst der Polizei und die darauf folgende Bergung durch ein Abschleppunternehmen. Die Feuerwehr Kelbra, die mit 16 Kameraden und 3 Fahrzeugen im Einsatz war, beendete diesen um 03.30 Uhr.

 

 

22.03.2010: Um 16.58 Uhr wurde die Feuerwehr Kelbra mit dem Stichwort Öl auf Helme alarmiert. Daraufhin rückten 9 Kameraden mit LF 8/6 und MTW Richtung Helme aus, wo jedoch keine Feststellung gemacht werden konnte.

31.03.2010: Um 12.36 Uhr wurde die Feuerwehr Kelbra mit dem Stichwort VU mit eingeklemmter Person, Waldarbeiter unter Baum alarmiert. Über den genauen Einsatzort herrschte anfangs Verwirrung und so wurden wir von der Leitstelle zuerst zur Jugendherberge am Forsthaus Sittendorf geschickt, wo allerdings keine Feststellung gemacht werden konnte. Auf Nachfrage konnte der Einsatzort schließlich als im Borntal, das zwischen Kelbra und der Jugendherberge liegt, konkretisiert werden, sodass wir uns nach Aufnahme der Besatzung des Rettungshubschraubers Christoph 37, der am Forsthaus Sittendorf gelandet war, in Richtung Borntal begaben. Dort trafen wir auch auf die ebenfalls alarmierten Kräfte der Johanniter mit einem RTW und einem NEF. Da nur der untere Teil des Borntales befahrbar ist musste mit gesamter Ausrüstung noch eine Wegstrecke von etwa 500m zurückgelegt werden. Endlich am Einsatzort angekommen zeigte sich, dass auf einer starken Hanglage eine sehr große Baumwurzel ins Rutschen gekommen war und dabei eine Person mit den Beinen unter sich begrub. Zusätzlich zur schwierigen Hanglage erschwerte auch der, nach dem Wetter der letzten Wochen, extrem weiche Boden die Rettungsarbeiten. Die Befreiung der verletzten Person gelang schließlich unter Einsatz der Kettensäge und durch abtragen des Bodens unter den Beinen des Verletzten. Er wurde anschließend mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht. Für die 9 Kameraden der Feuerwehr Kelbra endete der Einsatz um 14.15 Uhr.

 

09.04.2010: Um 16.32 Uhr wurde die Feuerwehr Kelbra mit dem Stichwort Person in Notlage alarmiert. Nach Rücksprache mit der Leitstelle wurden wir darüber informiert, dass sich im Kyffhäuserwald eine Person in schwer zugänglicher Lage bei einem Spaziergang verletzt hatte und der Rettungsdienst für den Transport der Person unsere Unterstützung nachforderte. Leider waren die Ortsangaben zum wiederholten mal relativ ungenau, sodass sich die Anfahrt etwas verzögerte. Am Einsatzort angekommen zeigte sich nun, dass die verletzte Person bereits vom Rettungsdienst transportfertig gemacht wurden war. Die Einsatzstelle befand sich oberhalb des sogenannten "Vogelherd" wo die Person etwa 100m unterhalb des Standpunktes des RTW verunglückt war. Als Schwierigkeit stellte sich der extrem steile Hang dar, über den ein Patiententransport sehr anstrengend und auf Grund der Rutschgefahr auch gefährlich gewesen wäre. Deshalb wurde in Rücksprache mit dem Rettungsdienst entschieden die Person über einen Wanderweg zum Rettungswagen zu bringen, wodurch sich zwar die zu überwindende Strecke erheblich verlängerte aber die Rettung an sich verlief am Ende schonender für Patient und Rettungskräfte. Die Feuerwehr Kelbra war mit 13 Einsatzkräften und zwei Fahrzeugen im Einsatz und beendete den Einsatz um 17.36 Uhr.

 

 

25.04.2010: Um 16.58 Uhr wurde die Feuerwehr Kelbra mit dem Stichwort einfache technische Hilfeleistung auslaufende Flüssigkeit alarmiert. Die Einsatzstelle befand sich auf der B85 am Ortsausgang in Richtung Kyffhäuser. Hier war auf einer Länge von etwa 50m aus einem Motorrad ölhaltige Flüssigkeit ausgelaufen. Diese wurde mit Ölbindemittel abgestreut und anschließend eingekehrt. Die auf Grund des schönen Wetters stark von Motorrädern befahrene Bundesstraße musste für etwa 40min voll gesperrt werden und wurde nach der Reinigung an die Polizei übergeben. Im etwa 45 Minuten dauerndem Einsatz waren 17 Kameraden mit 2 Löschfahrzeugen.

 

 

09.06.2010: Um 09.19 Uhr wurde die Feuerwehr Kelbra mit dem Stichwort einfache technische Hilfeleistung nach VKU alarmiert. Der Einsatzort befand sich in der Jochstraße kurz vor der Einmündung zur Mauerstraße. Hier war ein PKW im Kurvenbereich frontal mit einem entgegenkommenden Reisebus kollidiert. Dabei wurde die Fahrerin des PKW verletzt und nach Behandlung durch Notarzt und Rettungssanitäter ins Krankenhaus gebracht. Die Aufgabe der Feuerwehr Kelbra bestand darin, die ausgelaufenden ölhaltigen Flüssigkeiten zu binden und die Straße zu beräumen. Da die Bergung des nicht mehr fahrfähigen Busses recht langwiedrig war endete der Einsatz der 10 mit LF 8/6 und MTW eingesetzten Kameraden um 12.35 Uhr.

 

10.06.2010: Um 03.49 Uhr wurde die Feuerwehr Kelbra mit dem Stichwort einfache technische Hilfeleistung, Keller unter Wasser alarmiert. Ursächlich dafür war ein kräftiges Unwetter, das sich gerade über Kelbra befand. Der Einsatzort war in Kelbra in der Straße der Jugend, wo eine Tiefgarage durch den kräftigen Regen etwa 20 cm unter Wasser gesetzt wurde. Zum absaugen des Wassers kamen eine Tauchpumpe und zur Schlammbeseitigung ein Industriesauger zum Einsatz. Die 13 mit MTW, LF 8/6 und LF 16-TS eingesetzten Kräfte waren gegen 05.15 Uhr wieder im Gerätehaus.

 

26.06.2010: Um 01.04 Uhr wurde die Feuerwehr Kelbra mit dem Stichwort Hausbrand in Kelbra, Unter den Bergen alarmiert. Am Einsatzort zeigte sich, dass es sich um einen Entstehungsbrand im Dachstuhl eines Einfamilienhauses handelt. Sofort wurde durch 2 Trupps die Brandbekämpfung aufgenommen. Der Angriffstrupp ging unter PA in das Haus vor und kontrollierte den Innenbereich auf eine Brandausbreitung. Hierbei konnte allerdings keine Feststellung gemacht werden, sodass der 2. Trupp die Brandbekämpfung von außen aufnahm. Um an die Brandnester heran zukommen wurde von beiden Trupps das Dach Stück für Stück abgedeckt und eine Ablöschung vorgenommen. Die Wasserversorgung wurde durch das TLF der auf Grund des Einsatzstichwortes mit alarmierten Feuerwehr Roßla sichergestellt, da im Bereich "Unter den Bergen" keine ausreichende Wasserversorgung durch Hydranten gegeben ist. Im Laufe des Einsatzes wurde noch die Wärmebildkamera der Feuerwehr Berga hinzugezogen um den Dachbereich auf eventuelle Brandnester zu überprüfen. Die Feuerwehr Kelbra, die mit 3 Fahrzeugen und 13 Kameraden im Einsatz war beendete den Einsatz um kurz nach 04.00 Uhr am Morgen.

 

 

08.07.2010: Um 18.39 Uhr wurde die Feuerwehr Kelbra über "stille" Alarmierung darüber informiert, dass sich ein PKW auf dem Storkeyplatz die Ölwanne aufgerissen hat. Daraufhin rückten 4 Kameraden mit einem Löschfahrzeug zur Einsatzstelle aus und fingen die auslaufenden Betriebsstoffe mit Ölbindemittel auf.

04.08.2010: Um 12.18 Uhr wurde die Feuerwehr Kelbra zur Unterstützung der Feuerwehren Berga, Bösenrode und Rosperwenda beim Brand eines Holzspänesilos bei der Firma Homatherm in Berga alarmiert. Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurde noch die Feuerwehr Roßla mit ihrer Drehleiter nachalarmiert. Am Einsatzort zeigte sich eine starke Rauchentwicklung aus einem Holzspänesilo, welches sich aber glücklicherweise außerhalb der Produktionsanlagen befand, sodass die Gefahr einer weiteren Brandausbreitung nicht bestand. Die Brandbekämpfung gestalte sich allerdings sehr schwierig, da man nur schwer an die Brandnester heran kam. Zudem musste der Löschangriff über eine ca. 8m hohe Steigleiter unter Atemschutz vorgenommen werden. Nachdem ein Großteil des Brandes gelöscht war wurden die unteren Klappen des Silos geschlossen und die Spähne von oben mit einem Schaumteppich belegt, womit das Feuer dann endgültig gelöscht werden konnte. Die Feuerwehr Kelbra die mit 12 Einsatzkräften und 2 Fahrzeugen vor Ort war konnte sich um etwa 17.30 Uhr wieder einsatzbereit melden.

 

 

20.08.2010: Am Freitag den 20. August wurde die Feuerwehr Kelbra zu einem Strohdiemenbrand auf dem Gelände der Agrargenossenschaft Kelbra alarmiert. Hier brannte ein doch recht großer Diemen in voller Ausdehnung. Zum Schutz einer angrenzenden mit Getreide gefüllten Lagerhalle wurde eine Wasserversorgung vom etwa 400m entfernten Hydranten aufgebaut und eine Riegelstellung mit mehreren Rohren vorgenommen um im Falle starken Funkenflugs eingreifen zu können. Ansonsten verblieben Kameraden über Nacht zur Brandwache am Einsatzort und am Tag wurde der Diemen mit Hilfe eines "Manitu" in die Breite gezogen um das Abbrennen zu beschleunigen. Insgesamt dauerte es bis zum Sonntag gegen etwa 15.00 Uhr bis Feuer aus gemeldet werden konnte. Die Feuerwehr Kelbra setzte im Verlauf des Einsatzes insgesamt 18 Einsatzkräfte, drei Fahrzeuge und den Schlauchtransportanhänger ein. Die Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft erfolgte am Sonntag nach etwa 50 Stunden im Einsatz.

 

 

22.08.2010: Noch während sich Einsatzkräfte bei dem Brand eines Strohdiemens befanden wurde die Feuerwehr Kelbra um 13.37 Uhr zu einer einfachen technischen Hilfeleistung alarmiert. Auf der Straße zum Hüflar war ein Ast abgebrochen und blockierte einen Fahrbahnstreifen. Der Baum wurde beseitigt und die Fahrbahn beräumt. Im Einsatz waren 10 Einsatzkräfte.

 

23.09.2010: Um Punkt 22.00 Uhr wurde die Feuerwehr Kelbra mit dem Einsatzstichwort Wohnungsbrand Berga, Stolberger Straße alarmiert. Kurz darauf rückten 16 Kameraden mit 3 Fahrzeugen in Richtung Berga aus. Da die B85 zwischen Kelbra und Berga derzeit aufgrund von Bauarbeiten gesperrt ist, erfolgte die Anfahrt über den Damm des Stausees. Am Einsatzort angekommen war bereits ein Trupp der Feuerwehr Berga zur Brandbekämpfung im Innenangriff vorgegangen, sodass sich die Kräfte der FF Kelbra erstmal in Bereitstellung hielten. Nachdem klar war, dass das Feuer aus ist und keine Personen vermisst werden wurden unsere Kräfte aus dem Einsatz herausgelöst und fuhren zurück zum Standort. Die Einsatzbereitschaft war nach gut einer Stunde wieder hergestellt. Im Einsatz waren neben der FF Berga auch die FF Bösenrode, FF Rosperwenda, FF Rossla sowie die Polizei.

 

29.09.2010: Um 17.27 Uhr wurde die Feuerwehr Kelbra mit dem Einsatzstichwort einfache technische Hilfeleistung alarmiert. Der Einsatzort befand sich in der Breiten Straße in Kelbra und unsere Aufgabe bestand darin, den Rettungsdienst beim Transport eines Patienten zum RTW zu unterstützen. Die Schwierigkeit stellte dabei eine recht enge Treppe dar, über welche der Patient von oben nach unten übergeben werden musste. Mit vereinten Kräften gelang es jedoch innerhalb weniger Minuten den Patienten schonend zum RTW zu bringen, sodass dieser schnell zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden konnte.

 

01.10.2010: Um 15.34 Uhr wurde die Feuerwehr Kelbra mit dem Stichwort Brandeinsatz starke Rauchentwicklung ehemalige Knopffabrik alarmiert. Daraufhin rückten 12 Kameraden mit 2 Löschfahrzeugen zum Einsatzort aus. Dort angekommen konnte erstmal eine starke Rauchentwicklung aus dem hinteren Teil des weitläufigen Areals bestätigt werden. Nach weiterer Erkundung konnte aber eine Person festgestellt werden, die auf dem Privatgelände Gartenabfälle verbrannte und dadurch die starke Rauchentwicklung verursachte. Da das Verbrennen von Gartenabfällen ab dem heutigen Tag erlaubt war verließen wir die Einsatzstelle ohne weiteren Einsatz von Kräften und Mitteln. Die Einsatzbereitschaft war um etwa 16.00 Uhr wieder hergestellt.

08.10.2010: Um 19.46 Uhr wurde die Feuerwehr Kelbra mit dem Stichwort Brand Garten Tilledaer Straße alarmiert. Am Einsatzort zeigte sich, dass dort in einem Garten ein größerer Haufen Baumverschnitt verbrannt wurde. Der Grundstückseigentümer wurde daraufhin belehrt, dass ein Verbrennen um diese Uhrzeit nicht mehr gestattet ist und dass er das Feuer umgehend abzulöschen hat. Anschließend wurden die Personalien aufgenommen und die Kameraden fuhren zurück ins Gerätehaus. Im Einsatz waren insgesamt 15 Kameraden der Feuerwehr Kelbra mit 2 Fahrzeugen, sowie 5 Kameraden der Feuerwehr Thürungen. Die Einsatzbereitschaft war um etwa 20.30 Uhr wieder hergestellt.

 

20.10.2010: Um 06.43 Uhr wurde die Feuerwehr Kelbra mit dem Stichwort VU mit eingeklemmter Person alarmiert. Die Einsatzstelle befand sich auf der L220 zwischen Tilleda und Hackpfüffel. Hier war ein Kleintransporter auf den Hänger eines Traktoren-Gespanns aufgefahren, wobei der Beifahrer im Fahrzeug eingeklemmt wurde. Die Wucht des Aufpralls war dabei so stark, dass der Beifahrer noch im Fahrzeug verstarb. Er musste von den Kameraden unserer Wehr und der Wehr aus Tilleda aus dem Fahrzeug geborgen werden. Die Feuerwehr Kelbra beendete den Einsatz, nachdem die Bergung vollzogen war. Die weitere Absicherung der Einsatzstelle übernahmen die Kameraden aus Tilleda. Die Feuerwehr Kelbra, die mit 8 Kameraden im Einsatz war konnte sich etwa gegen neun Uhr wieder einsatzbereit melden.

 

 

01.11.2010: Um 15.02 Uhr wurde die Feuerwehr Kelbra mit dem Einsatzstichwort Gefahrgutunfall II alarmiert. Die Alarmierung erfolgte also im Rahmen des neu formierten Gefahrgutzuges des Landkreises Mansfeld-Südharz, welchem die Feuerwehr Kelbra seit dem 01.10. diesen Jahres angehört. Gemäß Ausrückeordnung setzte sich eine Gruppe mit 6 Atemschutzgeräteträgern mit dem LF 16-TS in Richtung Helbra in Bewegung. Der Einsatzort befand sich in einem Gewerbegebiet im Süden der Stadt auf einer Industriebrache. Hier traten aus einem Riss im Erdboden rötlich gefärbte Dämpfe in die Atmosphäre. Da zunächst völlig unklar war um was für Dämpfe es sich handelt und welche Gefahr von ihnen ausgeht wurde der Bereich als erstes komplett weiträumig abgesperrt. Anschließend wurde eine Dekontaminationsstrecke aufgebaut und ein Erkundungstrupp rüstete sich mit CSA aus. Dieser ging dann zur Lageerkundung und Probenahme vor, um den austretenden Stoff erst mal bestimmen zu können. Unsere Aufgabe bestand im gesamten Einsatzverlauf darin im Bereitstellungsraum zu verbleiben um im Falle der Notwendigkeit Atemschutzgeräteträger zur Verfügung zu stellen. Nachdem die Erkundungsarbeiten abgeschlossen waren wurde von der Einsatzleitung entschieden die Austrittsstelle mit einer Betonplatte abzudichten, sodass wir nach einem Abendessen im Gerätehaus Helbra (Großen Dank an die Kameradinnen vor Ort!) aus dem Einsatz herausgelöst wurden. Um etwa 19.30 Uhr meldeten wir uns wieder Einsatzbereit im Gerätehaus.

 

 

05.11.2010: Um 20.34 Uhr wurde die Feuerwehr Kelbra mit dem Stichwort VKU mit eingeklemmter Person alarmiert. Die Einsatzstelle befand sich auf der L234 auf Höhe der Einfahrt zum Campingplatz des Stausee Kelbra. Hier war ein PKW-Fahrer nach einer Kurve von der Fahrbahn abgekommen, hatte ein Verkehrsschild umgefahren, durchfuhr anschließend den Graben und landete dann wieder auf der Straße. Das Verkehrsschild verkeilte sich dabei auf der Motorhaube des PKW. Bei der Aufnahme des Notrufes kam es dann zu einem Missverständnis und es wurde davon ausgegangen das Schild stecke im Auto und der Fahrer wäre eingeklemmt. Dies war aber zum Glück nicht der Fall und ein Eingreifen unsererseits war erst mal nicht weiter erforderlich. Noch während der Aufnahme des ersten Unfalls geriet in der gleichen Kurve ein weiteres Fahrzeug ins Schleudern und landete ebenfalls im Straßengraben, wobei auch hier glücklicherweise nur ein geringer Sachschaden entstand. Dies veranlasste uns in Absprache mit der Polizei die Kurve auszuleuchten und den Fahrbahnbelag auf Verunreinigungen zu überprüfen. Bis auf Feuchtigkeit der Fahrbahn konnten allerdings keine Feststellungen gemacht werden. Die 17 Einsatzkräfte, die mit 3 Fahrzeugen im Einsatz waren konnten sich nach etwa einer Stunde wieder einsatzbereit melden.

 

24.11.2010: Um 04.11 Uhr wurde die Feuerwehr Kelbra mit dem Stichwort Brand nach Explosion einer Gastherme in der Mittelstraße alarmiert. Glücklicherweise beschränkte sich die Brandausbreitung nur auf das Bad, sodass das Feuer vom Angriffstrupp schnell gelöscht werden konnte. Durch die Verrußung ist allerdings die gesamte Wohnung unbewohnbar geworden. Anschließend wurde die Wohnung noch mit Hilfe des Überdrucklüfters entraucht. Die 10 Kameraden der FF Kelbra beendeten den Einsatz etwa gegen 06.00 Uhr morgens.

 

18.12.2010: Um 20.32 Uhr wurde die Feuerwehr Kelbra mit dem Stichwort Hilfeleistung gestürzte Person in verschlossener Wohnung alarmiert. Der Einsatzort befand sich in der Jochstraße in Kelbra und hier war eine ältere Person in ihrer Wohnung gestürzt. Sie konnte die Wohnung selber nicht mehr öffnen und so mussten Kameraden der FF Kelbra die Tür von außen öffnen um dem Rettungsdienst Zugang zu verschaffen, damit dieser die verletzte Person behandeln konnte. Die Tür wurde mit dem Halligan-Tool aufgehebelt und so ein Zugang zur Wohnung geschaffen. Die FF Kelbra war mit 9 Kameraden und einem Fahrzeug im Einsatz und beendete diesen nach ca. 40 Minuten.

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